Donnerstag, 25. Mai 2017

2017.05.23 - neues Microsoft Surface Pro

Microsoft hat in Shanghai das neue Surface Pro vorgestellt. Nun ohne Nummer, d.h. es ist kein Surface Pro 5 geworden, sondern heißt nur noch Surface Pro (machen andere mit Ihrem iPad ja mittlerweile auch. Klingt ja auch irgendwie blöd wenn man sagt man hat das neue iPhone 22)



Das Surface hat ein schönes Update bekommen, d.h. CPU der 7th Intel i-Generation, der Kickstand ist nun weiter nach hinten verstellbar und der Pen hat nun 4096 Druckstufen. Durch die CPU sind auch die Akkulaufzeiten nochmals besser (lt. Microsoft 13,5 Stunden - das ist mal eine Ansage!). Passend dazu natürlich der Surface Dial der zeitglich in Deutschland auf dem Markt kommt und den ich schon vorbestellt habe (und nein der Dial funktioniert auf dem Pro 4 nicht auf dem Screen, sondern eben nur als zusätzliches Eingabegerägt). Auch die Preise des Surface Pro sind identisch. Verfügbar lt. Microsoft ab dem 15.06.2017

Natürlich könnte man sagen warum hat das Surface keinen USB-C Anschluß, oder andere Dinge - auf der anderen Seite die Frage muss es das wirklich haben. Ich verstehe dass man ab diesem Preis das natürlich erwarten würde, aber für mich ist das Surface Pro immer noch das vielseitigste Notebook.

Für mich selbst muss es hier kein Update geben, mit meinem Surface Pro 4 bin ich sehr zufrieden, es begleitet mich überall hin, die Akkulaufzeit ist sehr gut, es ist klein und leicht, die Tastatur tippt sich sehr gut und ich kann damit alles machen was ich benötige - ich habe mein Büro quasi immer dabei.

Aber da ich mehr der Notebook als der Tablet Typ bin, erwäge ich bei einem Neukauf/Austausch meines Surface Pro 4 auch das Surface Book, das sieht nochmals besser aus, die Grösse ist sehr gut und es ist eben ein Notebook, aber vielleicht eben nicht ganz so leicht zum mitnehmen (unter dem Arm) wie das Surface Pro. Wir werden sehen wie ich mich zukünftig entscheide...

Freitag, 17. März 2017

Dell komplett in weiß

Die älteren unter uns kennen Sie noch die Röhrenmonitore die man gefühlt vor 100 Jahren verwendet hat. Das Gehäuse in Plastik war damals so eine Art grau/beige/weiß mit dem netten Nebeneffekt, dass das mit der Zeit und durch Sonneneinstrahlung ein sehr sehr häßliches Schmutzgelb gegeben hat, d.h. vergilbt in etwa so:


Lt. Wikipedia vergilben: https://de.wiktionary.org/wiki/vergilben


Irgendwann hat sich das gelegt und die Hersteller haben das wohl in den Griff bekommen, mehr oder weniger, bzw. wurden die Peripheriegeräte einfach in schwarz ausgeliefert, das diesen Effekt nicht zeigte.

Nun scheint Dell schon seit einer Weile auch Ihre Standard-Tastaturen, Mäuse und Bildschirme teilweise in schönem Weiß auszuliefern. Sieht ungewöhnlich aus, wenn plötzlich wieder weiße Monitore auftauchen, kann man aber ausprobieren:





Abgebildet ist hier ein "Dell UltraSharp 24 Monitor - U2412M





Montag, 16. Januar 2017

Microsoft Surface Maus

Meine Surface Maus hat mich heute etwas verspätet im Gegensatz zur Tastatur erreicht. Die Surface Maus ist etwas größer als meine bisherige Maus aus dem "Microsoft Designer Bluetooth Desktop", d.h. etwas breiter, etwas länger, doch vorallem in der Höhe. 

Kurz & knapp ein paar Bilder:








Passt optisch natürlich hervorragend zur Surface Tastatur.

Aktuell zeigt die Kombi Surface Tastatur und Maus für mich den meisten Style. Sehr lässig Microsoft, gut gemacht!

Freitag, 13. Januar 2017

Microsoft Surface Tastatur

Seit Microsoft das "Surface Studio" vorgestellt hat, habe ich natürlich ein Auge auf die sagen wir mal so "bezahlbaren" Accessoires geworfen, d.h. das Surface Keyboard und die Maus, die beide ähnlich dem "Microsoft Designer Bluetooth Desktop" sehen. Auch das Designer Bluetooth Desktop kann ich uneingeschränkt empfehlen, habe ich bei mir privat an meinem Desktop seit einigen Monaten. Natürlich auch das Surface Dial aber das wird wohl noch etwas dauern bis in Deutschland bestellbar und in Windows nutzbar.

Die Tage ist aber das "Surface Keyboard" und die "Surface Maus" in Deutschland erschienen. Beide Modelle habe ich mir gestern bei www.notebooksbillger.de bestellt, sogar mit Express, aber die Lieferung ist irgendwo hängengeblieben - d.h. vielleicht schicke ich die wieder zurück, da UPS die rechtzeitige Lieferung verbockt hat.

Aber auch im lokalen Store um die Ecke konnte ich zumindest die "Surface Tastatur" bestellen:



Aktuell z,B. bei Cyberport:

oder Notebooksbilliger:


Zum Vergleich oben in schwarz mein "altes" Microsoft Designer Keyboard und neu in silber darunter die Microsoft Surface Tastatur:


Die Surface Tastatur ist nicht viel breiter aber je nachdem was man bevorzugt mehr am "Standard Layout", vorallem die Cursor-Tasten. Aber ich schreibe auch auf dem Designer Keyboard sehr gut, trotzdem für Vielschreiber fürs Büro oder zum coden oder für den Admin würde ich dann doch eine Standard-Wired-Tastatur empfehlen, da ist ein Vertipper auf der Konsole als root vielleicht doch heikler als zuhause wenn man sich in einer URL im Browser vertippt.


Koppeln sehr einfach z.B. unter Windows 10, Bluetooth in den Einstellungen aufrufen, wenn die Batterien eingelegt sind, findet Windows die Tastatur, "Koppeln", noch eine Validierungsnummer eintippen die Windows anzeigt - fertig.




Noch ein Bild der Unterseite. Die Tastatur ist sehr flach. Blick auf das Batteriefach das per Magnet hält.



und die Verpackung:



Beide Microsoft Tastaturen kann ich uneingeschränkt empfehlen - ohne SchnickSchnack, klares einfach Design - zeitlos! Tippen lässt es sich auf Beiden gut. 

Unterschied: die schwarze Designer Tastatur hat von den Tasten-Oberfläche etwas "gummihaftes". Das ist aber nicht billig gemeint, sehr hochwertig, aber ideal wenn man mit den Fingerkuppen tippt und eine gewisse "Haftbarkeit" hat. 
Die Surface Tastatur ist von den Tasten von der Oberfläche "glatt", d.h. hier rutschen die Fingerkuppen leichter über die Tasten. Dafür Layout mehr "Standard"

Fazit: Muss jeder für sich entscheiden ob er lieber glatte Tasten oder mehr Haptik haben möchte. Am Besten wenn möglich im lokalen Store um die Ecke in irgendeinem der Blöd-Märkte ausprobieren und dann online kaufen :)

Donnerstag, 27. Oktober 2016

WTF oder wiklich geile Hardware, das neue Microsoft Studio

Heute morgen im Büro an nichts Besonderes gedacht und beim Durchsehen meiner Emails über eine Mail von Microsoft gestolpert mit der Ankündigung des "Surface Studio":



Im Prinzip war das Gerücht schon vorhanden, dass Microsoft an neuer Hardware arbeitet, aber ich hätte nicht gedacht, dass dabei so ein schönes Stück Hardware rauskommt, oder wie meine Kollegin heute morgen sagte "ziemlich fency", bzw. heute auch als Aufhänger bei heise https://heise.de/-3364581



Wirklich sensationell, zusammen mit dem neuen Microsoft Surface Dial:



Die inneren Werte passen auch, wie die Auflösung von 4500 x 3000 Pixel , aktuelle CPU, Nvidia Grafikkarte usw.  Allerdings hat das natürlich seinen Preis, Microsoft nennt einen Einstiegspreis von 2999 USD bis zu 4199 USD für die größte Ausstattung. Wirklich sehr schick Microsoft - weiter so.



Dienstag, 11. Oktober 2016

Platte im Hardware-Raid defekt

Kennt eigentlich Jeder, man hat den ein oder anderen Server, darauf ein Hardware-Raid und irgendwann bekommt man von seiner Server-Überwachung die Info, dass eine Platte defekt ist. Im Prinzip nichts Wildes, das kommt vor. Im Idealfall sind die Platten Hot-Plug und man kann einfach die defekte Platte rausziehen und eine typgleiche reinschieben. Anschließend wird vom Raid-Controller der Rebuild-Prozess angestoßen und irgendwann ist das Raid wieder OK.

Je nach Hersteller und Hardware eben etwas unterschiedlich. Bei einem alten Dell PowerEdge 2950 hatte ich das die Tage. Ein Raid1 für die Systemdisk darauf läuft ein Citrix XenServer 6.5 und ein Raid1 für die Datenplatte. Eine der Platten der Systemdisk war kaputt und mich hat folgende Email erreicht, die ich mir immer von den Dell Tools per:

/opt/dell/srvadmin/bin/omreport storage pdisk controller=0

schicken lassen. Darauf unter "State" ein Failed:


Da ich immer eine ähnliche oder gleiche Platte vorrätig habe, habe ich die defekte HDD rausgenommen, die neue Platte im laufenden Betrieb des Servers hot-plug eingeschoben. Das wars, den Rest macht der Controller. Eine Abfrage über die Dell-Tools liefert dann für die Platte ein "Rebuilding":


und irgendwann - je nachdem wie groß wie Platte ist wieder ein "State: Online":



Ironischerweise lief der Server seit 3 Jahren online (ohne Reboot) und vor einiger Zeit habe ich den neu mit XenServer 6.5 auf den gleichen Platten aufgebaut, und ich habe alle Platten kurz rausgenommen - im Prinzip einmal abgestaubt, um den Staub von 3 Jahren zu entfernen - und wieder reingeschoben. Die spannende Frage wäre jetzt eigentlich, wäre die Platte auch kaputt gegangen wenn ich den Umbau nicht gemacht hätte und den Server einfach noch hätte weiterlaufen lassen. Frei nach dem Motto "never change a running system" - oder wie oft bei alten Servern: "Nicht anfassen", wer weiß, wenn man diese anfasst, ob dann nicht etwas kaputtgeht ;)

Dienstag, 26. Juli 2016

XenCenter, Windows 10 und ältere XenServer

Da sich die kostenlose Windows 10 Upgrade-Möglichkeit dem Ende neigt, es sind nur noch drei Tage bis zum 29.07.2016 bin ich auch über die Meldung gestolpert, dass sich nach einem Windows 10 Upgrade ein XenCente weigert mit einem XenServer zu verbinden der sagen wir mal so älter ist. Das Problem ist nicht Windows 10 oder XenCenter (Updates des XenCenter bringen hier nichts), sondern das vermutlich schwache Zertifikat auf dem XenServer mit 512 bit und Windows 10 verweigert hier wohl diese Verbindung.

Wie kann man das prüfen:

Direkt an der Konsole des betroffenen XenServers erstmal - wenn man es nicht weiß - die XenServer-Version prüfen:

cat /etc/redhat-release 

Zum anderen kann man sich das vom XenServer verwendete Zertifikat ansehen:

openssl x509 -in /etc/xensource/xapi-ssl.pem -text

Zeigt hier das Zertifikat nur einen 512 Bit Key ist das das Problem und man sollten einen neuen Key mit 1024 Länge anlegen. In meiner Hardcopy hat der Key schon 1024 Bit.



Hat man hier also einen 512 Bit Key kann man folgendermaßen eine neuen Key anlegen (natürlich meine IP-Adresse 172.16.0.89 im nachfolgenden Beispiel durch die IP-Adresse des XenServers ändern)


service xapissl stop
mv /etc/xensource/xapi-ssl.pem /etc/xensource/xapi-ssl.pem.bak
/opt/xensource/libexec/generate_ssl_cert "/etc/xensource/xapi-ssl.pem" '172.16.0.89'
service xapissl start
xe-toolstack-restart


Danach einfach mit dem bestehenden XenCenter neu verbinden und es sollte klappen (ggf. nochmals prüfen ob nun wirklich ein 1024 Bit Key vorliegt).

Hängt natürlich auch immer davon ab, welche XenServer-Version man hat, ganz uralte XenServer erstellen evtl. mit obiger Routine standardmäßig nur 512 Bit Keys. Mein hier ältester XenServer mit der Version 39265p (XenServer 5.6 Feature Pack 1) hatte schon einen 1024 Bit Key.


Noch was zum XenCenter. Die Version 7.0 die ich mit installiert hatte, hatte ein Problem ältere XenServer kleiner XenServer 6.0 zu verwalten, d.h. wenn Ihr noch ältere XenServer habt, villeicht noch nicht auf das XenCenter 7.x updaten, oder alternativ diese alten XenServer auf eine aktuelle Version zu heben. Derzeit verwende ich noch ein XenServer 6.5 SP1.