Direkt zum Hauptbereich

Windows Homeserver mit 5 TB

Mein bester Freund (mit dem ich quasi schon den Kriegsdienst geleistet habe) betreibt seit sehr langer Zeit (er war schon Beta-Tester bevor das Produkt überhaupt final wurde) einen Windows Home-Server (Windows-Home-Server bei Microsoft)

In dem Server laufen 5 Festplatten, und wir haben am Wochenende die älteren, kleineren Platten gegen aktuelle 1 TB Modelle erstetzt, sodaß der Home-Server nun über eine GesamtKapazität von 5 TB verfügt (5 x 1 TB Samsung Platten). Das allein fand ich schon einen Blog-Eintrag wert, da ich sonst gar keine Leute kennen die im Privat-Umfeld einen eigenen Server mit 5 TB Festplattenkapazität betreiben.

Die akutellen Screenshots dazu:



Aktuell sind da zwar gerade 1 TB belegt, aber in dem Haushalt werden fleissig Serien geschaut, sind sozusagen richtige Serienjunkies, die sich alles mögliche mit den TV-Karten im Home-Server aufnehmen, und mittels MediaBrowser für das Media-Center (http://www.mediabrowser.tv/) im Schlafzimmer, Wohnzimmer und Co. zur Verfügung stellen.

Der Windows-Home-Server ist eine sehr runde feine Sache, die sich schon ab zwei PC´s im Haus lohnt (als normaler File/Backup-Server, und gleichzeitig hervorragendene System-Sicherungen aller PC´s übers LAN macht, sodaß man sich Acronis und Co. sparen kann). Über den höheren Stromverbrauch gegenüber einem NAS kann man natürlich sprechen, aber auf einem Windows-Server kann man eben noch ein paar andere Jobs mit-erledigen (VPN-Zugriff ins Heim-Netz, TV-Recording/Streaming, FTP/HTTP usw.)



[Nachtrag]
Die Hardware des Homeservers ist sehr unspektakulär:

  • Herzstück ist ein Asus P5e Mainboard, welches von Haus aus schon 6 SATA Anschlüsse mitbringt (1 x SATA-CD-Rom und 5 x SATA-Harddisks)
    http://www.hardwareoverclock.com/ASUS-P5E_Mainboard_Overclocking.htm
  • Darauf werkelt ein alter Core2Duo E6400 @ 2.13 Ghz
  • 4 GB Ram (4 x 1 GB)
  • SATA CD-Rom
  • 5 x 1 TB Samsung Disks (4 x HD103SJ und 1 x HD103UI)
  • Coolermaster Gehäuse

Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mac OS X unter Windows 7 mit Virtualbox 3.2.0

Da in den letzten Tagen die neue Version von Virtualbox erschienen ist, dachte ich mir es wäre nun mal an der Zeit ein How-To abzubilden, wie man sehr leicht unter Virtualbox ein Mac OS X Snow Leopard ans Laufen bekommt. Alles was man dazu braucht ist 1) eine Snow Leopard Retail DVD, die es für etwas über 20 Euro bei Amazon gibt. (oder Ihr leiht Euch von einem Freund einfach die DVD und macht ein ISO davon) 2) ein EmpireEFI ISO (ich benutze empireEFIv1085.iso) gibt es unter http://prasys.co.cc/osx86hackint0sh/ zum Download 3) und natürlich Virtualbox Version 3.2.0 Download unter http://www.virtualbox.org/ Das wars. Nach der Installation von Virtualbox legt man sich einfach eine neue VM an: Man vergibt einen Namen für die VM und wählt als BS und Version einfach Mac OS X aus gibt der VM etwas Speicher (1024 MB, oder besser 2048 MB) legt eine neue virtuelle Festplatte an: vergibt einen Namen und eine Grösse: und fertig ist die VM angelegt: Anschließend nochmals mit Ändern die VM Eige...

Fritz-Box Daten auslesen

Da ich aktuell ein Problem mit meinem Internet-Anbieter habe, der mich leider auf ein DSL 3000 runtergestuft hat: habe ich natürlich ein paar Dinge ausprobiert, ob der Fehler ggf. vielleicht doch bei mir liegt (Kabel geprüft/getauscht, NTBA-Splitter getauscht - ja ich habe noch ISDN usw.), bzw. bin ich an den Punkt gekommen, dass ich ggf. auch die Fritzbox zurücksetze und neu an dem Anschluß über den Assistenten konfiguriere, doch ich hatte meine DSL-Zugangsdaten für den Internet-Zugang nicht parat, schließlich habe ich die vor vielen Jahren einmal in die Fritzbox eingegeben und seitdem nicht mehr benötigt. Natürlich gibt ein Export der Konfig-Datei der Fritz-Box diese Daten nicht im Klartext aus. Es gibt aber Abhilfe falls Ihr auch das ein oder andere Passwort vergessen habt, aber die Zugangsdaten zur Fritzbox kennt, kommt ihr doch an die Daten heran mit den  "Fritz! Box Tools" von  https://www.mengelke.de/Projekte/FritzBoxTools Ein ganz hervorragende...

Hardware Tap-Device für Network-Analyse

 Ich habe ja ein Faible für smarte Gadgets, Devices etc. und hatte mir vor gefühlt vor 15 oder mehr Jahren ein Network-Tap gekauft um den Netzwerktraffic eines anderes Device per Wireshark zu prüfen/protokollieren bzw. mitzuschneiden. Damals habe ich mir ein günstiges Gadget gekauft das in einem 10/100 Mbit/s den Traffic eines Netzwerk-Ports auf einen anderen Port gespiegelt hat, an dem dann der Wireshark mitlesen konnte. Gefunden habe ich ein Throwing Star LAN Tap auf  https://greatscottgadgets.com/throwingstar/  (die Seite sieht immer noch absolut identisch wie vor 15 Jahren aus). Die LAN-Geschwindigkeit hat sich in der Zwischenzeit weiterentwicklet und wir haben 1000 Mbit/s (wobei der ein oder andere vielleicht schon  an einem 2,5 Gbit/s 5 oder gar 10 Gbit/s LAN arbeitet).  Dafür benötigt man ein anderes TAP (Test Access Point) Device. Meist sind die professionellen Devices recht teuer, evtl. findet sich ein "Net Optics 10/100/1000 tap" auf ebay und Co. ...