Mittwoch, 18. April 2007

Killerspiele, Amokläufe,Politiker & sog.Experten

Natürlich gibt es ein paar Tage nach einem weiteren "Amoklauf" in USA-Land wieder heftige Debatten über das Für-und-Wieder von "Killerspielen". Nunja, sogenannte Experten & Politiker fodern natürlich Killerspiele bzw. der Herstellung, Vertrieb und Werbung unter Strafe zu stellen, und natürlich zeigte der erneute Amokläufer "Auffäligkeiten". ABER das alles ist doch nicht wirklich Neu und irgendwie hat mich die Meldung als ich sie im Radio in B5 hörte nicht wirklich schockiert. Soetwas gab es schon immer und soetwas wird es immer wieder geben. Nur die "Ausführungen" werden eben anders. (So hat jede Zeit Ihre Gesetze). Früher hat ein Amokläufer eben seine Frau/Freundin/Nachbarn/Chef erschossen und sich dann selbst. Heute ist eben die Schwelle an Hemmungen, Gräuel und allem anderen gesunken. Und natürlich sind die Medien an dieser Entwicklung mit-schuldig.

Aber was, und wo ist die Alternative ?!

Gut heute werden leider viele Leute bei einem Amoklauf ermordert, und die Öffentlichkeit ist über die 30+- Opfer schockiert. Und natürlich tut es mir für die Opfer und deren Familen leid, das ist sicher für die Anghörigen unbeschreiblich grausam, und ich als liberaler Mensch wünsche Niemanden solch ein Schicksal, aber vermutlich wird diese "Latte" der 30 Opfer in naher Zukunft nochmals nach oben geschraubt werden, beim nächsten oder beim übernächsten Amoklauf.

Nun denn, die Lösung ist sicher nicht Killerspiele zu verbieten, früher als Kind, Jugendlicher spielten wir regelmäßig Leute erschiessen, nur eben in der Form eines Cowboy&Indianer-Spiels, und natürlich wollte ich jedesmal als wir auf einem Jahrmarkt waren, eines dieser tollen Plastik-Sturmgewehre (sogar mit Ratata-Sound), das wollte jeder Junge. Thats Fact !

Killerspiele gab es auch schon früher in den Anfängen der Home-Computer-Zeiten, nur die Grafik und damit die Details werden eben realistischer. Nur zum Vergleich ein Porno aus den 60er Jahren ist heute auch nicht mehr mit einer aktuellen GGG-John-Thompson vergleichbar. Die Close-Ups von heute gab es früher so nicht. Nur kommt da heute jemand auf die Idee Pornos zu verbieten ? - bloß weil vielleicht der Sex in den Schlafzimmern "anders" ist, als noch vor 30 oder 40 Jahren ?

Eine liberale Gesellschaft muss sich mit solchen "Erscheinungen" auseinandersetzen können, Schulen, Eltern, Politiker usw. müssen sich sogar damit auseinandersetzen, aber ein "Verbot", das zeigt die Geschichte, hat noch nie geholfen, und wird auch in Zukunft nicht helfen.

Es ist noch nicht so lange her das in Deutschland Bücher von jüdischen Autoren verbrannt wurden, wollen wir also heute oder morgen KillerSpiel-DVD und CD´s verbrennen ?

Aus diesem Anlaß natürlich ein passender Clip auf YouTube:

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