Sonntag, 10. September 2017

Hacking Gadget - Part 05 - die nicht gekauften Hacking-Gadgets

Folgende Gadgets würde mich sehr interessieren, aber ich denke da ist schon der Kauf/Besitz in Deutschland mit Problemen behaftet bzw. evtl. macht man sich schon mit dem Kauf bzw. Besitz hierzulande strafbar. 

Empfehlung wäre von mir die nachfolgenden zwei Gadgets nicht zu kaufen. 


Wer dennoch damit liebäugelt sollte sich die Teile evtl. unter der Laden-Theke in einem kleinen Elektronik-Shop seines Vertrauens kaufen und das nur anonym per Cash oder gleich mal einen Ausflug nach Polen oder Tschechien planen, bzw. dortige Kontakte benutzen.


Das wären also zum einen der

"Wifi Pineapple Nano" je nach Ausführung von 100 USD bis knapp 200 USD:


Damit hat man viele Tricks in petto um das ein oder andere WLAN anzugreifen. Nochmals als Info, schon das Mitlesen unverschlüsselter WLAN-Kommunikation ist strafbar, bzw. verstößt der Pineapple ganz klar gegen §202a-c des StGB!

Aber viel spannender ist natürlich was kann das Teil. Es ist im Prinzip ein WLAN-Router und der Hauptzweck ist Daten abzugreifen. Man macht mit dem Pineapple z.B. einen Hotspot auf der genauso heißt die der eines offiziellen Telekom-Hotspot. Natürlich muss man dem Pineapple noch einen Internetzugang spendieren, sodaß mögliche Opfer die sich auf den Pineapple connectieren normales Internet haben und einfach denken, Sie sind jetzt mit dem Telekom-Hotspot verbunden. Dazu schließt man eben einen UMTS-Stick oder ein Android-Smartphone an den Pineapple. Ein Opfer war schon mal mit einem "Telekom Hotspot" verbunden und verbindet sich automatisch mit dem Pineapple und schon kann man alles mitschneiden.

Zudem kann der Pineapple nach Probe-Requests lauschen, d.h. ein Opfer nähert sich mit einem Device z.B. dem Smartphone und das hat eine Liste bekannter WLAN-Namen. z.B. das eigene WLAN zuhause, d.h. das Smartphone fragt einfach ab ob dieses WLAN das es von zuHause kennt in der Nähe ist. Der Pineapple nimmt den Request aus und antwortet einfach mit dem WLAN-Namen von zuhause und schubs verbindet sich das Smartphone mit dem Pineapple. D.h. so bekommt jeder Client automatisch sein ihm bekanntes WLAN vorgegaugelt. Einfach und raffiniert.

Ebenso verschickt der Pineapple auch Deauthentication-Pakete, d.h. hat man mit seinem Smartphone schon eine Verbindung z.B. zum richtigen Telekom-Hotspot, schickt der Pineapple einfach dem Smartphone und dem richtigen Telekom-Hotspot ein Deauthentication-Paket das einfach sagt, trennt die Verbindung. Das Smartphone oder Gerät des Opfers trennt daraufhin vermutlich die Verbindung. Daraufhin sucht das Smartphone natürlich nach dem nächsten Netz und verbindet sich dann einfach mit dem Pineapple der sich quasi als Zwilling ausgibt - und schon ist man gefangen.

D.h. man kann sich eigentlich nicht mal mehr wenn man irgendwo unterwegs ist mit dem Hotspot seines Mobilfunkproviders verbinden, da man nicht weiß, es könnte ja auch ein Pineapple sein der sich einfach dafür ausgibt. Zudem besitzt der Pineapple natürlich auch einen Reverse-SSH-Zugang, d.h. der Angreifer platziert den Pineapple irgendwo und verbindet sich dann einfach von remote von irgendwo auf der Welt zu dem Pineapple. Wird das Grät entdeckt, ist der Besitzer/Angreifer schon ganz woanders.




Auch interessant aus "Funksicht" ist das

"HackRF One" - ebenfalls von Great Scott Gadgets von denen ich mein Tap-Device habe:



Das ist ein "Software Defined Radios (SDR). D.h. ein Funksender oder Empfänger der nicht auf einen Einsatzzweck beschränkt ist. Damit kann per Software verschiedene Dinge angegriffen werden, z.B. man schickt einer Alarmanlage ein Entschärfungssingal indem man das Signal der Handsender aufzeichnet und anschließend wieder abspielt. Man kann damit auch eine GSM-Funkzelle aufbauen und die Geräte (Telefone) die sich damit verbinden zwingen die Verschlüsselung aufzugeben (das sieht der GSM Standard so vor), und schon sieht man alles im Klartext, die SMS die versandt oder den Sprach-Stream. Das geht  nur im GSM-Netz d.h. 2G aber trotzdem gibt es das noch und man hat nicht überalle eine 3G (UMTS) oder 4G (LTE) Verbindung.

Auch hier würde ich sagen, ist das Gerät so in Deutschland sicher nicht besitzbar, da man einfach damit das Funknetz stören kann. Tortzdem aus Funksicht - sehr interessant!

Hacking Gadget - Part 04 der TV-Ausschalter

Das letzte bestellte Hacking-Gadget hat mit IT nichts zu tun, ist mehr ein Spaß-Gadget, und zwar der "TV-B-Gone". Wahlweise als Kit bestellbar oder schon zusammengebaut (aber leider ohne Gehäuse) online bei:
http://www.insaneware.de/epages/61714203.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61714203/Products/tvbgass




Also nicht gefährlich, eher lustig, bzw. ärgerlich. Zwei AA-Batterien eingelegt, den Knopf gedrückt und man schaltet auf weite Entfernung so ziemlich jedes TV-Gerät einfach aus. Wie gesagt, man sitzt in der Kneipe und der TV ist zu laut, einfach ausschalten, oder man geht abends durch die Wohnsiedlung und schaltet von der Strasse durch das Fenster einfach mal so den TV der Nachbarn aus. Auch möglich im Blöd-TV-Markt seiner Wahl mal schnell ganze TV-Wände/Installationen ausschalten. Im Prinzip läuft ja heute sehr viel über TVs, d.h. Präsentationen bzw. Videos in Bars, fürs Gaming, ggf. die Speisekarte in der Kantine Eure Wahl usw. Ich weiß gar nicht ob ein bekannter Burger-Brater hier nicht für die Anzeige seiner Bestellkarte TV-Geräte verwendet ?

Wer denkt z.B. auf einer Messe auf der die Präsentation über TV-Geräte läuft daran, dass Jemand den TV ausschaltet. Zuerst sucht man den Fehler evtl. am PC, der Kabelverbindung oder Strom, bevor man an die Idee denkt dass ein Zuschauer das Gerät einfach mit dem TV-B-Gone ausgeschalten hat. 

Der TV-B-Gone schickt einfach über die LEDs die bekannten Ausschaltcodes von hunderten von TVs durchs. Im Prinzip funktionieren Universal-Fernbedienungen nach dem gleichen Prinzip, das kennt Jeder von uns, wenn man die Original-TV-Fernbedienung verloren hat oder die kaputt ist, holt man sich einfach eine dieser Universal-Fernbedienungen, stellt die kurz auf das Gerät ein und hat Ersatz.

Bisher habe ich das bei Freuenden zuhause probiert und noch jeden TV ausgeschalten. Natürlich bitte nicht in einem TV-Markt verwenden, dort droht vielleicht nur Hausverbot auf Lebenszeit oder auch eine Anzeige und wer möchte das schon. 

Folgendes Video einer Demo habe ich auf Youtube gefunden, das von der "Madrid Games Week 2015" stammen soll:

Hacking Gadget - Part 03 die Lan-Turtle

Alles über die Lan-Turtle findet Ihr auf der Hersteller-Webseite https://lanturtle.com/ , d.h. auch schöne "Erklär-Bär-Videos": https://lanturtle.com/wiki/#!videos.md


Was ist die Lan-Turtle? Auf den ersten Blick einfach ein etwas übergroßer USB-Lan-Adapter (so ist er auch gekennzeichnet):




Natürlich fällt so ein Teil an einem PC oder Notebook sehr auf, aber für Jemanden der keine Ahnung hat natürlich nicht, bzw. würde so ein Teil in irgendeinem IT-Raum der nicht klar strukturiert ist auch nicht auffallen, dazu folgendes Bild von der LanTurtle-Webseite:


Wer würde da nicht möglicherweise daran denken, ok hier hängt eben einfach ein Device vielleicht ein Lizenz-Dongle oder etwas in der Art?

Für Jemanden der sich die IP-Konfiguration von einem PC ansieht an dem die Lan-Turtle hängt, fällt das natürlich auf. So sieht das an meinem Surface Pro aus, wenn ich dort die Lan-Turtle anhänge:



Zu erkennen mein normales WLAN (oben). Hier habe ich die IP 192.168.178.51 und der Gateway ist meine Fritz-Box mit der IP 192.168.178.1. Unten mit "Ethernet 6" die Lan-Turtle. Hier habe ich ein völlig neues Netz, d.h. IP 172.16.85.139 und Gateway die 172.16.84.1 (das ist auch die IP auf der ich die Lan-Turtle von diesem PC per ssh auch erreiche). D.h mein Notebook hat mit der Lan-Turtle ein eigenes Netz und schickt meine Anfragen dann einfach an meine fritz-Box weiter. D.h. für den Anwender auf den ersten Blick erstmal nicht sichtbar, d.h. Internet funktioniert wie gewohnt, aber jeder Traffic von meinem Notebook geht eben durch die Lan-Turtle.

Zugriff auf die Lan-Turtle einfach per ssh mit einem root@172.16.84.1 und dem Standard-Passwort sh3llz

Auf der Lan-Turtle habe ich mein eigenes DNS, d.h. ich könnte hier leicht ganze Webseiten einfach umleiten. Wenn ich dann auf dem Notebook www.google.de eingebe, sagt der DNS auf der Lan-Turtle eben dass Google.de ganz woanders liegt. Ich könnte ganze Webseiten umbiegen dorthin wo ich den Traffic haben möchte.

Viel spannender ist der Einsatzzweck eigentlich für einen Pentester, der mal schnell damit demonstrieren kann wie Angriffe auf das lokale Netz funktionieren, oder für den Hacker der im Vorbeigehen in einem Lan das er hacken möchte ein Backdoor installiert. Denn die Lanturtle baut dann einen Reverse SSH Tunnel ins Internet auf, und man kommt von Außen sehr leicht ins Lan. Wenn die Firewall im LAN diesen SSH-Port nicht sperrt (von innen nach außen) ist der Hacker eben schon im Netz. 

Ich finde das Device perfekt um sein eigenes Know-How und Verständnis auszubauen, schaut Euch dazu das passende Youtube-Video an "Metasploit and LAN Turtle with Meterpreter"

Kostenpunkt auch hier ca. 56 Euro, bestellt habe ich bei Hak5 (https://hakshop.com/collections/lan-turtle). Lieferzeit waren hier sicher 2 Wochen, aber das Paket kam an.

Hacking Gadget - Part 02 der Keylogger

Schon lange auf meiner Wunschliste war ein Keylogger, d.h. ein Hardware-Dongle der zwischen PC und Tastatur hängt und jeden Anschlag auf der Tastatur "mit-protokolliert". Ich bin eigentlich der Meinung, dass viele so ein Device nicht bemerken würden, nicht mal der ein oder andere Admin, bzw. wird so ein Keylogger entdeckt, weiß man nicht dass hier eine Überwachungsfunktion enthalten ist, sondern hält das Teil vielleicht für eine Art "Adapter". Da gibt es es ja auf der Rückseite eines Standard-Desktop-PC diverse andere Adapter (z.B. HDMI auf DVI Adapter, oder PS2 auf USB usw.)

Nach dem Test in der ct 18/2017 habe ich mir den "KeyGrabber Wi-Fi Premium" von Keelog.com (http://www.keelog.com/wifi_hardware_keylogger.html) gekauft



in der Luxusausführung USB mit 4 GB Speicher für teure 145 Euro - und damit ist es das teuerste Gadget das ich mir gegönnt habe. Bestellt habe ich meinen Keylogger direkt auf der obigen Webseite. Wer die Kontaktseite ansieht, sieht eine Adresse in Polen (da ist mein Keylogger hergekommen). Alternativ auch über den https://www.spyshop.berlin/ - aber auch hier zeigt das Impressum nach Polen und ich kann nichts zu dem Shop sagen, außer dass die Webseite sehr paranoid aussieht (Die Wahrheit wird rauskommen). 




Auch das Teil ist sehr genial. D.h. Ihr hängt das Teil einfach an den PC dessen Tastatureingaben überwacht werden soll, steckt die USB-Tastatur dann hinten an. Fertig. Das Teil ist im Geräte-Manager von Windows unsichtbar, und jeder bzw. alles was auf der Tastatur getippt wird landet in einem TXT-Logfile auf dem Stick. Das Besondere an dem Stick ist dass er diese Daten von Zeit zu Zeit auch per WLAN an eine Email-Adresse wegschicken kann. Ideal also wenn man nur einmal kurz Zugang zum PC hat und ggf. die WLAN-Zugangsdaten eines WLANs in der Nähe des Keylogger kennt. Ansonsten das Gerät hat ja 4 GB Speicher kann man das auch einfach ein paar Tage oder Wochen später abstecken und dann auswerten. 



Wie komme ich denn jetzt an dieses TXT-Logfile. Ganz einfach auf dem PC an dem der Logger hängt die Tasten S und B und K gleichzeitig drücken (kann man auch ändern)


und der Logger identifiziert sich gegenüber dem Windows als USB-Stick und auf dem Laufwerk sieht man das das entsprechende Logfile:



Man sieht also jeden Tastatur-Anschlag, und Tasten wie Tab oder Enter werden entsprechend auch mitprotokolliert.

Die Doku/Anleitung sind nicht leicht von der Webseite zu bekommen, bzw. muss man ggf. suchen um das passende Programm zu finden mit dem man den Keylog konfigurieren kann. Das ist schade und trübt den Gesamteindruckt. Aber das Teil ist perfekt wenn man einen PC überwacht, man sieht darauf alles, d.h. alle Logindaten im Klartext, da über die Tastatur alles unverschlüsselt läuft, d.h. wenn das Ding an einem PC hängt und die Person mal privat in den Gmail-Konto sich einloggt (und die Zugangsdaten werden eingegeben und sind natürlich nicht im Browser gespeichert) sieht man diese Logindaten, auch Facebooks-Logins usw. Das Perverse ist eigentlich da ich privat auch nie Kennwörter im Browser zwischenspeichere (wenn es nicht mein privater PC ist) und diese immer von Hand eintippe - das alles protokolliert der KeyLogger.

Also wer mal den Ehepartner oder die Kinder überwachen möchte, ist das Teil ideal aber moralisch und rechtlich indiskutabel.

Fazit für mich, sollte ich mal auf so ein Teil in freier Wildbahn treffen, dann schaue ich mir das genauer an, und tue das nicht einfach so als irgendeine Art Adapter ab.

Hacking Gadget - Part 01 - das Netzwerk TAP-Device

Schon mit der ct-Ausgabe 17/2017 und hier der Vorschau auf das nächste Hegt 18/2017 habe ich auf die nächste Ausgabe der ct gefreut, da hier die ct endlich mal günstige Hacking-Gadgets getestet hat. Ich bin da ja ein großer Fan von solchen Teilen, nicht natürlich um meine Mitpersonen hier zu überwachen oder zu drangsalieren oder Schlimmeres - nein einfach Spaß an der Freund, dem "know your enemies" und natürlich zu sehen wie einfach, simpel und irgendwie auch genial es sein kann hier etwas zu installieren was nicht einmal dem Sysadmin sagen wir mal so auf den ersten Blick auffällt. Eigentlich hätte ich mir hier das ein oder andere Gadget schon in der Vergangenheit selt gekauft auch ohne ct-Artikel, aber ich war mir nie sicher ob das Teil etwas taugt, und da kam der Artikel aus der ct natürlich genau richtig, denn wenn die ct das testet und für gut befindet, kann man es auch bedenkenlos kaufen. Also ab in die Details:



Etwas über ein Dutzend Gadgets wurden im Detail getestet/angesprochen, dazu Hintergrundinfos und vorallem rechtliche Aspekte. Mir war etwas mulmig als ich diverse Gadgets gekauft hatte (meist auf Kreditkarte mit Lieferadresse an meine Privatadresse) als ich zwei Seiten weiter blätterte und auf den Artikel mit den rechtlichen Aspekten kam. Aber meine Buys bewegen sich im rechtlichen Rahmen was in Dland erlaubt ist, ich bin mir aber z.B. bei dem "Wifi Pineapple Nano" von Hak5 oder dem "HackRF One" vom Hersteller Great Scott Gadgets, nicht sicher ob das hierzulande erlaubt ist. Das sind Wlan Router bzw. gibt es schon mit dem Einschalten Funksignale die vielleicht (ich weiß es nicht) bei uns einfach nicht erlaubt sind. D.h. soetwas kauft man vielleicht einfach beim nächsten Besuch in einem osteuropäischen Land wie Polen per cash in anonymerer Form. Höchstinteressant sind die Teile schon, rein aus Demogründen bzw. zu Verstehen was möglich ist, aber als Deutscher steht man ja schon mit einem Bein im Gefängnis wenn man sich den "Hackerparagrafen" ansieht, selbst wenn man nur Pentester ist.


Aber ok, was habe ich also an einem Spätsonntagnachmittag gekauft was ich hier kurz vorstellen möchte:

Das Beste Gadget ist ganz eindeutig mein TAP-Device



Sehr klein wie man sieht und ganz wichtig, es kommt ohne externe Stromverbindung. Webseite findet Ihr unter: https://greatscottgadgets.com/throwingstar/
Gekauft habe ich das in Schweden unter: http://www.store4geeks.com/index.php/throwing-star-lan.html für 498 SEK mit Porto in zusammengebauten Zustand wenn ich meine Kreditkartenabrechnung ansehe, sind das 52,35 Euro - und dafür ist das Device genial. Hätte nicht gedacht dass ich ein so gutes TAP-Device für um die 50 Euro finde.


Also, wozu soll das "Throwing Star LAN Tap Pro" gut sein, und warum hat es 4 Netzwerk-Anschlüsse. Ihr könnt damit den Netzwerk-Traffic monitoren der durch das Kabel läuft, ob das nun ein einzelner PC ist oder ein ganzes Netz ist erstmal egal. Als Minimum braucht Ihr zuerst 2 Rechner, einen dessen Netzwerk-Traffic Ihr monitoren wollt und einen Rechner auf dem da Monitoring läuft. Waagrecht wird das Lan Tap zwischen den zu überwachenden Rechner gesetzt. Damit läuft der gesamte Netzwerk-Traffic für diesen Rechner oder das Netz durch das Tap Device. Auf dem oberen und unteren Port wird der Traffic entsprechend "gespiegelt aber nur read-only. D.h. auf einem Port seht Ihr was von dem Rechner/PC/Netz das überwacht wird für Anfragen rausgehen, und auf dem anderen Port was für Content reinkommt. Somit könnt Ihr entscheiden ob Ihr z.B. nur eine Richtung sehen wollt oder die andere, bzw. Beide. Bei der Menge an TCP-Paketen die da schon nur von einem PC laufen ist das immens, und eher die Stecknadel im Heuhaufen suchen, sodaß es gut, dass die beiden Ports getrennt sind.

Was ich perfekt finde ist, dass man über den Netzwerk-Traffic wirklich alles sieht. D.h. selbst wenn Ihr sagen wir mal unter Windows einen Trojaner eingefangen hat der für das Windows völlig unsichtbar ist und selbst die Anti-Viren/Trojaner-Software nicht findet - seht Ihr im Prinzip über das Tap Device den Traffic der von so einem Programm ausgeht! 

Ok, wenn Ihr den zu überwachenden PC waagrecht angeschlossen habt, hängt Ihr an den Spiegel-Port ein weiteres Lan-Kabel und ab damit an den PC der überwacht. Damit Ihr den Traffic sieht holt Euch z.B. den Wireshark unter: https://www.wireshark.org/ und sagt beim Start welches LAN Ihr mitschneiden wollt (hier natürlich das LAN das vom TAP kommt). Anschließend Record drücken und auf dem überwachenden PC das Programm Eurer Wahl starten, z.B. mit dem Browser eine Webseite aufrufen. Nun Stop auf dem PC mit dem Wireshark drücken und Ihr habt den Traffic mitgeschnitten, seht die Anfragen bzw. wenn Ihr an dem Port hängt der den reingehenden Traffic mitschneidet könnt Ihr Euch sogar aus dem Wireshark Dinge abspeichern, z.B. Bilder die von der Webseite sind die aufgerufen wurden, oder die entsprechenden eingebetteten Scripte, den Quellcode usw. Daneben seht Ihr von welcher IP-Adresse das reinkommt, den TCP-Header usw. Wireshark ist hier mit die beste Wahl für Windows-Geräte und es gibt etliche Anleitungen im Netz für den Wireshark, die sollte man das Programm nicht kennen oder die Materie dann vorher ansehen, sonst findet man sich evtl. darin nicht zurecht. Das Zauberwort sind hier Filter damit Ihr in der Menge an TCP-Paketen auch die richtigen Inhalte findet. Empfehlen kann ich wer Bücher mag das Standardwerk dazu "Wireshark® 101: Einführung in die Protokollanalyse".

Ihr erfahrt mit dem TAP-Device sehr viel über TCP-Pakete und könnt Programme überwachen, das die so im Netzwerk machen, welche Daten darüber laufen usw. Für einen Admin der etwas mehr in die Tiefe von Netzwerken/Paketen schauen will ein "must-have" in meinen Augen für kleines Geld, und die Profis haben diese Funktion eines TAP-Device sowieso schon in Ihren Netzwerkswitchen enthalten.



Persönlicher X-Box Controller per XBox Design Lab

Eher zufällig bin ich irgendwann im August 2017 über die www.microsoftstore.com Seite auf das XBox Design Lab gestoßen mit der Idee seinen eigenen XBox One Controller farblich zu gestalten. Da ich zwar schon genügend Controller zuHause hatte, hat mich die Idee gereizt einen eigenen quasi selbst erstellten Controller zu besitzen. Also habe ich nach ein paar Tagen die Idee doch verwirklicht und mir einen Controller bestellt:



Optisch sieht die Webseite gut aus, man kann seinen Controller frei in 3D-Sicht drehen und die entsprechenden Farben, Buttons usw. farblich ändern. Final ist auch noch eine Signatur möglich, aber mir ist nichts wirklich Passendes eingefallen, ich denke es sind auch nur ca. 14/15 Zeichen möglich, so habe ich das weggelassen: Meine Lieblingsfarbe Orange hat den Controller doch stark beeinflußt.

Ohne Signatur waren es 79,99 Euro die fällig wurden, damit Irgendjemand in China mir meinen Controller so zusammengebastelt/gedruckt/geklebt hat. Lt. Feedex Shipment kam der Controller aus "DONGGUAN, GU CN", d.h. in China, in der Nähe von HongKong, und war nach 6 Tagen bei mir in DLand.

Von der Qualität, d.h. dem verwendeten Material fühlt sich der Controller im Vergleich zu einem Standard XBox One Controller etwas "billiger" an, vermutlich wie ich meine eben den freiwählbaren Farben geschuldet, bzw. ist eine Serienproduktion für einen Controller natürlich anders als ein Einzelstück. So bin ich aber sehr überzeugt von dem Teil, ist eigentlich ein Einzelstück und so in der freien Wildbahn nicht zu finden/kaufen.





Rein spielerisch funktioniert der Controller natürlich einwandfrei, d.h. ich als GelegenheitsZocker merke da keinen Unterschied, wenn ich mal wieder nach einem langen 5 GB Update-Download in GTA V reinschaue.

Coole Idee wie ich finde von Microsoft und schade dass das eigentlich keine Sau kennt, dass man sich für passables Geld seinen persönlichen individuellen XBox One Controller erstellen lassen kann.



Dienstag, 4. Juli 2017

der Sysadmin auf neuen Wegen

etwas offtop, d.h. kein Sysadmin-Thema heute - eine Ankündigung von meiner Seite für eine Veränderung. Was das genau ist, wird noch nicht verraten, aber die Veränderung wird dann mit einem entsprechenden Foto dokumentiert. Ich freue mich schon und hoffe das es bald soweit ist ;)




[Samstag, 08.07.2017]
Ok, mit einem Tag Verspätung noch ein Nachher Foto:



Wo ist die Veränderung ? - natürlich nicht im Surface Dial der sich auf dem zweiten Bild reingeschummelt hat, sondern in meiner neuen (einzigen) Uhr - einer TagHeuer bzw. eigentlich einer Heuer Calibre 11. Das Original das Steve McQueen im 1970 entstandenen Rennfilm "Le Mans" trug. 

So sah das offiziell aus:


und natürlich noch ein Video zur Uhr, das die Details zeigt :)




Tja somit bin ich jetzt offiziell im Besitz einer Uhrenlegende.




Ursprünglich hatte ich mir die Calibre 12 ausgesucht, da die Bilder online von der Uhr deutlich schöner rüberkommen. Als ich dann jedoch die Calibre12 und die Calibre11 im TagHeuer Store in München selbst am Handgelenk hatte, war die Entscheidung sofort klar Richtung Calibre11 da diese mehr matt ist und weniger "bling-bling".

Tolle Uhr und meine einzige Uhr. VK sind 4995 Euro - ich habe die Uhr etwas günstiger beim Händler bekommen, und freue mich seither jeden Tag wenn ich die Uhr morgens anlegen darf.

Samstag, 17. Juni 2017

Microsoft Surface Dial angekommen

Schon einen Tag nach dem offiziellen Verkaufsstart hat mir www.notebooksbilliger.de meinen Surface Dial geliefert (dank UPS Expressversand) ist der dann am Freitag 16.06.2017 bei mir eingetroffen.

Natürlich war mir vorher klar dass ich eigentlich kein Gerät hier habe das zu 100% mit dem Surface Dial funktioniert. D.h. ich habe kein Surface Studio hier und natürlich auch kein neues Surface Pro mit dem der Dial funktionieren würde. Auf meinem Surface Pro 4 auf dem Display funktioniert er eben nicht. Aber das ist ok, wußte ich vorher, aber ich musste den Dial unbedingt haben und ausprobieren.

Strassenpreis bei knapp 90 Euro, bei Microsoft etwas teurer:




Nun gut, der Dial kommt in einer kleinen Verpackung mit Batterien und das wars schon. Die untere Abdeckung haftet magnetisch (wie schon die anderen Batteriedeckel beim Surface-Zubehör. D.h. auch das Batteriefach der Maus und Tastatur haften magnetisch). 

Die Unterseite des Batteriefachs wie auf obigem Bild erkennbar, haftet natürlich, damit das auf dem Display des Surface nicht runterrutscht, und dort bleibt auch sehr schnell Staub und andere Krümmel hängen. Ich habe das nur bei mir kurz auf den Büroschreibtisch abgestellt und schubs war der ganze Schmutz daran (aufpassen).




Unter der Abdeckung die Batterien reindrücken, dort den Button für 5 Sekunden drücken und das Bluetooth-Pairing läuft. Bei mir auf anhieb an diversen Rechnern sofortiger Connect möglich. Danach funktioniert der Dial auch schon.

In Windows 10 gibt es eine entsprechende Einstellung unter den neuen Win10-Einstellungen. Hier kann man dann individuell pro Anwendung eine Funktion wie Zoom, Lautstärke, Scrollen oder Rückgängig einstellen:


z.B. in Word per Druck auf die Dial-Oberfläche und den Druck für 1-2 Sekunden halten erscheint das entsprechende Dial-Menü und man kann mit dem Drehrad wählen welche der Einstellungen (Zoom, Lautstärke, Scrollen oder Rückgängig machen) wann wählen möchte:


Das ist schon ziemlich cool in Word die Rückgängig-Funktion einzustellen und in einem Text langsam den Dial zurückzudrehen und alles rückgängig zu machen.

Gibt auch ein schönes Youtube-Video in Photoshop CC und dem Dial mit Rückgängig-machen davon:


Ok, so sieht die Verpackung aus, und auf meinem Surface Pro 4 die App Sketchable die den Dial entsprechend unterstützt (auf einem neuen Surface bzw. Surface Studio würde das auch auf dem Screen funktionieren):




Nun ja, nun ist mein Surface Zubehör im Prinzip komplett und alles im gleichen Design, die Surface-Tastatur (tippt sich hervorragend) für um die 100 Euro, die Surface Maus (auch sehr gut) für um die 55 Euro, den Dial für ca. 90 Euro wie gesagt und noch mein Stift vom Surface Pro4:



nochmals mit meiner Hand zum Grössenvergleich:



Was mir sehr gut am Dial gefällt ist die Vibration (kann man in der Win 10 Einstellung auch abschalten, siehe obige Hardcopy). Man hat da eine sehr gute Rückmeldung wenn man den Dial drückt oder daran dreht, das fühlt sich sehr hochwertig und sehr gut an.

Fazit von meiner Seite: edle Hardware die jedoch im Moment am Besten mit einem neuen Microsoft Gerät wie dem neuen Surface Pro funktioniert oder dem sehr teuren Surface Studio - und auch dann würde ich den Dial eigentlich nur für Grafiker/Designer empfehlen, wenn es dann noch die App (Sketchable) oder das Programm (Photoshop & Co.) unterstützt. Microsoft plant da wohl zukünftig in deren Office Programm eine bessere Interaktion mit dem Dial. Es wäre sehr zu begrüssen wenn sich Adobe und andere Grafikhersteller/Software (z.B. Affinity Photo) dem Dial annehmen würde, und auch eine sinnvolle Funktion dafür bereitstellen, für alle die kein Microsoft-Device haben, bei denen der Dial auf dem Display funktioniert. Für Grafiker die zudem noch mit einem Stift/Wacom arbeiten könnte ich mir zukünftig den Dial sehr sehr gut als sinnvolle Ergänzung vorstellen. Aber im Moment geht da eben nur Zoom, Scrollen und Undo - etwas wenig.

Aber ich finde den Dial von Microsoft sehr gut, man muss auch mal den Mut haben ein neues Device herauszubringen. Kann sein dass mit weiterer Software-Unterstützung (z.B. in Adobe Premiere könnte ich mir das gut vorstellen, den Film mit dem Dial vor und zurückspulen zu können) das Teil richtig gut wird (auch vielleicht für Nicht-Grafiker), kann auch sein in einem Jahr kennt den Dial niemand mehr. Wir werden es erfahren.


Samstag, 10. Juni 2017

neues Phone - nur welches ?!

Vermutlich Anfang 2016 habe ich mein Nokia Lumia 650 in schwarz gekauft. Ich glaube für 159 Euro bei Cyberport in München. Das war als Idee gedacht ein reines Windows 10 Phone auszuprobieren. Anfangs war ich zufrieden, in letzter Zeit ist das Phone recht langsam geworden, aber gut bei dem Preis kann es eben nicht mit einem Flagship-Modell der anderen Anbeiter mithalten. Für mich hat es aber gereicht, ich mache nicht mehr viel an meinem Phone.


Irgendwie ist das Display aber vor ein paar Wochen kaputtgegangen. Morgens noch mit einwandfreiem Display in die Tasche geworfen und abends war kaputt. Ich muss aber sagen, ich bin sehr unachtsam mit dem Phone, vielleicht habe ich eine Harddisk in einem Case zu unbedarft in meine Tasche gepackt und damit das Display zerstört.

Aber ein Streifen Tesafilm fixt das Ganze nun schon eine Weile ;) Die Windows-Tasten sind noch erreichbar, Ladestecker funktioniert - somit benutze ich das Phone weiter. 





Auch weil es das Lumia 650 so nicht mehr wirklich zu kaufen gibt. Es gibt noch ein/zwei Anbieter die das Telefon verkaufen, aber warum sollte ich 130 Euro in ein neues investieren, das auch nicht schneller als mein kaputtes ist ?! Und wirkliche Alternativen gibt es für mich wohl nicht. Das Lumia 950 kostet immer noch 400 Euro und ist eigentlich auch nicht mehr erhältlich und ein altes Modell. Ein Android kommt für mich nicht in Frage, damit komme ich nicht zurecht und von zurück zu einem iPhone möchte ich auch nicht mehr. Nur noch Firlefanz was die Apple´s in Ihr Phone und iOS stecken.

Also ?! - es gibt nicht wirklich ein Phone für mich auf dem Markt. Vielleicht muss ich warten ob evtl. doch noch ein Microsoft Surface Phone auf den Markt kommt ?! - oder vielleicht doch ein Google-Phone ?!, ein billiges China-Phone?

Derzeit habe auf diese Frage keine Antwort - mal sehen wir lange mein defektes Lumia 650 noch hält...



Donnerstag, 25. Mai 2017

2017.05.23 - neues Microsoft Surface Pro

Microsoft hat in Shanghai das neue Surface Pro vorgestellt. Nun ohne Nummer, d.h. es ist kein Surface Pro 5 geworden, sondern heißt nur noch Surface Pro (machen andere mit Ihrem iPad ja mittlerweile auch. Klingt ja auch irgendwie blöd wenn man sagt man hat das neue iPhone 22)



Das Surface hat ein schönes Update bekommen, d.h. CPU der 7th Intel i-Generation, der Kickstand ist nun weiter nach hinten verstellbar und der Pen hat nun 4096 Druckstufen. Durch die CPU sind auch die Akkulaufzeiten nochmals besser (lt. Microsoft 13,5 Stunden - das ist mal eine Ansage!). Passend dazu natürlich der Surface Dial der zeitglich in Deutschland auf dem Markt kommt und den ich schon vorbestellt habe (und nein der Dial funktioniert auf dem Pro 4 nicht auf dem Screen, sondern eben nur als zusätzliches Eingabegerägt). Auch die Preise des Surface Pro sind identisch. Verfügbar lt. Microsoft ab dem 15.06.2017

Natürlich könnte man sagen warum hat das Surface keinen USB-C Anschluß, oder andere Dinge - auf der anderen Seite die Frage muss es das wirklich haben. Ich verstehe dass man ab diesem Preis das natürlich erwarten würde, aber für mich ist das Surface Pro immer noch das vielseitigste Notebook.

Für mich selbst muss es hier kein Update geben, mit meinem Surface Pro 4 bin ich sehr zufrieden, es begleitet mich überall hin, die Akkulaufzeit ist sehr gut, es ist klein und leicht, die Tastatur tippt sich sehr gut und ich kann damit alles machen was ich benötige - ich habe mein Büro quasi immer dabei.

Aber da ich mehr der Notebook als der Tablet Typ bin, erwäge ich bei einem Neukauf/Austausch meines Surface Pro 4 auch das Surface Book, das sieht nochmals besser aus, die Grösse ist sehr gut und es ist eben ein Notebook, aber vielleicht eben nicht ganz so leicht zum mitnehmen (unter dem Arm) wie das Surface Pro. Wir werden sehen wie ich mich zukünftig entscheide...

Freitag, 17. März 2017

Dell komplett in weiß

Die älteren unter uns kennen Sie noch die Röhrenmonitore die man gefühlt vor 100 Jahren verwendet hat. Das Gehäuse in Plastik war damals so eine Art grau/beige/weiß mit dem netten Nebeneffekt, dass das mit der Zeit und durch Sonneneinstrahlung ein sehr sehr häßliches Schmutzgelb gegeben hat, d.h. vergilbt in etwa so:


Lt. Wikipedia vergilben: https://de.wiktionary.org/wiki/vergilben


Irgendwann hat sich das gelegt und die Hersteller haben das wohl in den Griff bekommen, mehr oder weniger, bzw. wurden die Peripheriegeräte einfach in schwarz ausgeliefert, das diesen Effekt nicht zeigte.

Nun scheint Dell schon seit einer Weile auch Ihre Standard-Tastaturen, Mäuse und Bildschirme teilweise in schönem Weiß auszuliefern. Sieht ungewöhnlich aus, wenn plötzlich wieder weiße Monitore auftauchen, kann man aber ausprobieren:





Abgebildet ist hier ein "Dell UltraSharp 24 Monitor - U2412M





Montag, 16. Januar 2017

Microsoft Surface Maus

Meine Surface Maus hat mich heute etwas verspätet im Gegensatz zur Tastatur erreicht. Die Surface Maus ist etwas größer als meine bisherige Maus aus dem "Microsoft Designer Bluetooth Desktop", d.h. etwas breiter, etwas länger, doch vorallem in der Höhe. 

Kurz & knapp ein paar Bilder:








Passt optisch natürlich hervorragend zur Surface Tastatur.

Aktuell zeigt die Kombi Surface Tastatur und Maus für mich den meisten Style. Sehr lässig Microsoft, gut gemacht!

Freitag, 13. Januar 2017

Microsoft Surface Tastatur

Seit Microsoft das "Surface Studio" vorgestellt hat, habe ich natürlich ein Auge auf die sagen wir mal so "bezahlbaren" Accessoires geworfen, d.h. das Surface Keyboard und die Maus, die beide ähnlich dem "Microsoft Designer Bluetooth Desktop" sehen. Auch das Designer Bluetooth Desktop kann ich uneingeschränkt empfehlen, habe ich bei mir privat an meinem Desktop seit einigen Monaten. Natürlich auch das Surface Dial aber das wird wohl noch etwas dauern bis in Deutschland bestellbar und in Windows nutzbar.

Die Tage ist aber das "Surface Keyboard" und die "Surface Maus" in Deutschland erschienen. Beide Modelle habe ich mir gestern bei www.notebooksbillger.de bestellt, sogar mit Express, aber die Lieferung ist irgendwo hängengeblieben - d.h. vielleicht schicke ich die wieder zurück, da UPS die rechtzeitige Lieferung verbockt hat.

Aber auch im lokalen Store um die Ecke konnte ich zumindest die "Surface Tastatur" bestellen:



Aktuell z,B. bei Cyberport:

oder Notebooksbilliger:


Zum Vergleich oben in schwarz mein "altes" Microsoft Designer Keyboard und neu in silber darunter die Microsoft Surface Tastatur:


Die Surface Tastatur ist nicht viel breiter aber je nachdem was man bevorzugt mehr am "Standard Layout", vorallem die Cursor-Tasten. Aber ich schreibe auch auf dem Designer Keyboard sehr gut, trotzdem für Vielschreiber fürs Büro oder zum coden oder für den Admin würde ich dann doch eine Standard-Wired-Tastatur empfehlen, da ist ein Vertipper auf der Konsole als root vielleicht doch heikler als zuhause wenn man sich in einer URL im Browser vertippt.


Koppeln sehr einfach z.B. unter Windows 10, Bluetooth in den Einstellungen aufrufen, wenn die Batterien eingelegt sind, findet Windows die Tastatur, "Koppeln", noch eine Validierungsnummer eintippen die Windows anzeigt - fertig.




Noch ein Bild der Unterseite. Die Tastatur ist sehr flach. Blick auf das Batteriefach das per Magnet hält.



und die Verpackung:



Beide Microsoft Tastaturen kann ich uneingeschränkt empfehlen - ohne SchnickSchnack, klares einfach Design - zeitlos! Tippen lässt es sich auf Beiden gut. 

Unterschied: die schwarze Designer Tastatur hat von den Tasten-Oberfläche etwas "gummihaftes". Das ist aber nicht billig gemeint, sehr hochwertig, aber ideal wenn man mit den Fingerkuppen tippt und eine gewisse "Haftbarkeit" hat. 
Die Surface Tastatur ist von den Tasten von der Oberfläche "glatt", d.h. hier rutschen die Fingerkuppen leichter über die Tasten. Dafür Layout mehr "Standard"

Fazit: Muss jeder für sich entscheiden ob er lieber glatte Tasten oder mehr Haptik haben möchte. Am Besten wenn möglich im lokalen Store um die Ecke in irgendeinem der Blöd-Märkte ausprobieren und dann online kaufen :)