Freitag, 28. Mai 2010

Das iPad ist da !!! - Hurra, hurra !!!

Anbei ein erstes Bild vom iPad (noch in Folie eingepackt) welches ich heute morgen schon in Händen halten durfte. Zum Vergleich daneben mein "altes" iPhone 3GS
Ich freu mich auf die ersten Erfahrungen mit dem iPad, und werde natürlich berichten...


Sonntag, 23. Mai 2010

Mac OS X unter Windows 7 mit Virtualbox 3.2.0

Da in den letzten Tagen die neue Version von Virtualbox erschienen ist, dachte ich mir es wäre nun mal an der Zeit ein How-To abzubilden, wie man sehr leicht unter Virtualbox ein Mac OS X Snow Leopard ans Laufen bekommt. Alles was man dazu braucht ist

1) eine Snow Leopard Retail DVD, die es für etwas über 20 Euro bei Amazon gibt. (oder Ihr leiht Euch von einem Freund einfach die DVD und macht ein ISO davon)
2) ein EmpireEFI ISO (ich benutze empireEFIv1085.iso) gibt es unter http://prasys.co.cc/osx86hackint0sh/ zum Download
3) und natürlich Virtualbox Version 3.2.0 Download unter http://www.virtualbox.org/

Das wars.

Nach der Installation von Virtualbox legt man sich einfach eine neue VM an:

Man vergibt einen Namen für die VM und wählt als BS und Version einfach Mac OS X aus

gibt der VM etwas Speicher (1024 MB, oder besser 2048 MB)

legt eine neue virtuelle Festplatte an:


vergibt einen Namen und eine Grösse:

und fertig ist die VM angelegt:

Anschließend nochmals mit Ändern die VM Eigenschaften bearbeiten:

Die Boot-Reihenfolge auf zuerst CD/DVD und dann Platte festlegen (Diskette deaktivieren) und WICHTIG! erstmal EFI deaktivieren (wird erst später aktiviert)

die Anzahl CPU´s festlegen, kann man mit 1 CPU oder entsprechend 2 oder 4 - je nachdem was Eure CPU hergibt ;-) - ich benutze erstmal nur eine CPU:

der Rest kann im SYSTEM Bereich so bleiben:



Unter Anzeige den Grafikspeicher auf max 128 erhöhen, und die 3D-Beschleunigung aktivieren:

Unter Plattenspeicher als "Storage Controller" darauf achten das ICH6 ausgewählt ist:
und passend dazu unter dem CD Laufwerk das empireEFIv1085.iso auswählen:

Das wars. Danach die VM starten und es erscheint der Empire EFI Boot-Screen

Nun über das Virtualbox Menü unter Geräte die CD auswerfen:





und entsprechend das ISO-Image der Original "Mac OS X Snow Leopard" DVD auswählen. (Zum erstellen von ISO-Images benutze ich immer ImgBurn, der ist schnell, klein und for free)

Anschließend einen Augenblick warten bis Virtualbox das neue ISO an die VM übergeben hat, und danach F5 drücken. Nun seht Ihr das das Empire EFI die Mac OS X DVD erkannt hat. Mit Enter bestätigen:

und es wird vom ISO-Image weitergeladen:

Nach einer kurzen Weile erscheint der Mac OS X Screen und fragt Euch nach der Installations-Sprache:

Nach Auswahl der Sprache:

müsst Ihr unter Dienstprogramme das "Festplatten-Dienstprogramm" starten:

Hier auf dem Reiter "Partition" mit dem + Button eine neue Partition anlegen, einen Namen vergeben und mit Anwenden die Partition erstellen:

Danach das Festplatten-Dienstprogramm beenden:

Nun wird die neue Partition als auswählbar angzeigt:

Mit dem Button Anpassen (unten links) kann man etwas Festplattenplatz sparen indem man z.B. bei Sprachpakete alles bis auf die Wunschsprache abwählt:

Nun Installieren:
und nach ca. 20 Minuten ist die Installation beendet:

Danach einen Neustart. Dieser wird irgendwie wie folgt "hängenbleiben". Das ist aber kein Problem, einfach über Virtualbox die VM einfach ausschalten:

Da wir im vorherigen Boot-Vorgang das Mac OS X ISO gemountet haben, stimmen nun einige Parameter nicht mehr, d.h. diese anschließend nochmals mit Ändern in die VM korrigiern, und wie gehabt unter System die Boot-Reihenfolge auf DVD und dann Platte einstellen, und unter Plattenspeicher das empireEFIv1085.iso auswählen (so wie vorher beschrieben). Danach die VM starten. Nun erscheint neben dem EVI-Image auch noch Mac OS X. Dieses auswählen und mit Enter starten:

Anschließend erscheint der Mac Willkommen-Screen. Hier die entsprechenen Angaben bestätigen:

Tastatur auswählen:

und einen lokalen Benutzer anlegen. Merkt Euch bitte den Login und das Passwort welches Ihr eingebt, da das Passwort unter Anderem bei nachfolgenden Programm-Installationen erneut eingegeben werden muss:

Zeitzone ausählen:

und ein "Vielen Dank":

Anschließend erscheint der Mac Desktop:

Nun mittels Safari kurz prüfen, ob die Internet-Verbindung geht:

Das wars. Nun habt Ihr ein Mac OS X unter Virtualbox installiert.

Wer nun in der Anleitung weitermachen möchte, kann dies machen, ist aber kein Muss. Jetzt kommt nur noch der Part das wir das Empire-ISO welches wir als "Starthilfe" benutzen deaktivieren können.

Dazu müsst Ihr einen Satz Kexts File von
http://www.taranfx.com/how-to-install-mac-os-x-snow-leopard-on-pc-dual-boot
downloaden. Einfach die Seite nach dem String Kext absuchen. Es gibt hier einen MediaFire und Rapidshare Download. Da Ihr die Files in Eurer VM benötigt, ladet diese am Besten dort herunter, dann spart Ihr Euch das Übertragen der File von Windows nach Mac OS X. Für die Kext-Files braucht Ihr noch einen Editor den "Kext Helber" (Google ist Euer Freund). Diesen könnte Ihr z.B. von http://cheetha.net/ downloaden.

Dann den Kext Helper starten und die beden Kext-Files NullCPUPowerManagement.kext und fakesmc.kext per Drag and Drop auf den Kext Helper ziehen, Euer Password eingeben und auf Easy Install drücken:
Nach der Installation Mac OS X beenden. Das wird nicht komplett gehen, und es bleibt ein Crash-Screen übrig. Hier aber einfach die VM ausschalten:

Anschließend mit Ändern der VM die Boot-Reihenfolge auf Platte und dann DVD ändern, und WICHTIG "EFI aktivieren".

Nun die VM neu starten. Hier ab diesem Punkt gab es bei mir ein paar "Ungereimtheiten", d.h. beim ersten Booten der VM blieb der Screen beim Booten hängen, und ich sah den Mac Desktop nicht. Hier habe ich dann einfach die VM ausgeschalten und erneut gestartet, und danach liefs dann wieder. Naja komisch ?!

Was weiterhin nicht geht ist das "Herunterfahren". Hier bleibt immer noch ein Crash-Screen übrig. Aber das ist kein Problem, hier dann einfach die VM über Virtualbox ausschalten.

Anschließend könnt Ihr je nach Lust und Laune ein paar Programme ausprobieren, evtl. ein Office installieren (ich hatte zufällig eine Trial-Version von Microsoft Office 2008 for Mac hier)

und vielleicht mal Word in einem ganz anderen Design erleben:


Anschließend mach ich mir immer von der entsprechenden Virtualbox Harddisk (VDI) eine Kopie, um meine Arbeit zu sichern, damit ich bei einem Zerstören der Installation wieder nicht bei Null beginnen muss.
Trotz Alledem, ist das Ganze noch nicht ganz ausgereift, da ich ab und an 2-3 mal die Mac OS X VM booten muss, bis ich endlich den Desktop zu Gesicht bekomme, bzw. auch schon mal erlebt habe, dass ich wieder das Empire EFI ISO zum Starten (ohne EFI-aktivieren in der VM) einbinden muss.
Naja, aber trotzdem finde ich, ist der Weg richtig, und über Kurz&Lang funktioniert das sicher bald genauso gut, wie ein XP in der VM.

Wenn ich Mac OS X in der VM laufen lasse, merke ich jedoch die deutlich höhere CPU-Auslastung als bei einer normalen "Windows VM", zumindest auf meiner mittlerweile betagten Core2Duo CPU (wann kommt denn mein i7 ?!)

Sun äh Oracle Virtualbox 3.2.0 erschienen

In der letzten Woche ist eine neue Version von Virtualbox erschienen. Das ist ein etwas grösseres Update (bisher 3.1.x - nun 3.2.0). Und da Sun nun Oracle gehört, nennt sich Virtualbox nun offiziell "Oracle VM Virtualbox".

Wie immer unter: http://www.virtualbox.org/

Die auffähligste Neuerung ist, dass man beim Anlegen einer neuen VM auch "Mac OS X" auswählen kann, und es somit Unterstützung für EFI-Boot gibt.

Ein tolles Produkt wird noch besser !

Damit werden natürlich Spekulationen laut, nach denen es vielleicht doch eine native Unterstützung von "Mac OS X" gibt. Hmm, das wird vermutlich Apple nicht gefallen, aber es bleibt abzuwarten ob das kommt, ich denke mir Oracle möchte hier doch keinen Ärger mit Apple.

Samstag, 15. Mai 2010

Microsoft Arc Keyboard weiß

War heute zufällig zwecks Gefrierschrank in einem großen Elektroladen unterwegs, der den gleichen Namen besitzt wie ein großer Planet aus unserem Sonnensystem.

Dabei bin ich an kleinen Microsoft Stand vorbeigekommen. Microsoft hat in Moment eine recht große Werbeaktion
http://www.verlieben-mit-microsoft.de/
Hier fiel mir gleich eine neue sehr stylische und vorallem sehr kleine Tastatur auf. Das Microsoft Arc Keyboard. Nachdem es das Keyboard auch in weiß gibt, und es zusätzlich zum UVP-Preis von 49,99 Euro noch einen 10 Euro Gutschein des Elektroladen gab, habe ich kurzerhand zugeschlagen.

Zum Vergleich meine aktuelle Logitech DiNovo Bluetooth "superuralt", die ich schon seit einiger kleinen Ewigkeit benutze. Aber an der Tastatur gefällt mir dass ich sehr gut tippen kann, und die Tastatur ultraflach, und klein aber nicht zu klein ist.

Und nun als die neue Microsoft Arc Tastatur:


der Lieferumfang (keine CD), sondern nur ein allgemeines Booklet, Batterien und eine Schutzhülle für die Tastatur. Natürlich auch der USB-Funkempfänger (nicht im Bild). Der USB-Funkempfänger ist superklein und schaut vielleicht 3-4 Millimeter aus dem USB-Slot heraus, hat also in etwa die gleichen Abmessungen wie ein sehr kleiner Bluetooth-USB-Stick. Sehr tricky an dem USB-Funkstick ist, dass dieser auf der Unterseite der Tastatur in einer Aussparung per Magnet (in der Tastatur) festgehalten wird.

Als Grössen-Vergleich noch ein Bild mit einem iPhone von oben:

und von der Seite. Man kann hier an den Batterien gut erkennen, dass das Keyboard in der Mitte etwas höher ist, insgesamt eine Höhe von ca. 2,3 cm:


Die Installation ging nur ein paar Sekunden. USB-Funkempfänger eingesteckt, Win7 hat die Tastatur erkannt, und gut ist. Einschalten tut man die Tastatur übrigens mit der FN-Taste+ESC. Eine LED am oberen rechten Rand signalisiert dabei mit einem langen grünen Leuchten ob die Tastatur an ist, oder mit dreimaligen kurzem Leuchten ob die Tastatur ausgeschalten ist. Rotes Leuchten der LED bedeutet "Batterien wechseln".
Wie gut ich in Zukunft mit dem Keyboard zurecht komme, wird sich zeigen. Auch hier ist eine Schutzhülle für die Tastatur im Lieferumfang dabei, sodaß sich diese ideal als Reise-Tastatur empfehlen lässt, oder natürlich als Vorzeige-Tastatur für den ein oder anderen Besprechungsraum. Obwohl man auf der Tastatur sehr gut, und vorallem im 10-Finger-Schreibsystem sehr gut und sehr schnell tippen kann (diesen Artikel schreibe ich schon komplett auf der neuen Microsoft Arc Tastatur), würde ich das Keyboard nicht für Vielschreiber empfehlen, da dies doch gefühlt für die Ergnonomie und die Finger auf Dauer nicht ideal ist. Vermissen tue ich eigenlich nur die Cursor-Tasten. Hierfür gibt es auf der Arc Tastatur unten rechts eine "Steuerkreuz"-Taste.
Passend dazu gibt es noch eine Microsoft Arc Mouse ebenfalls in weiß oder schwarz. Da der Preis im Elektroladen ebenfalls 49,irgendwas betrug, und ich die gleiche Mouse sogar beim Lebensmittel-Laden Plus online für 35+Versand kaufen kann, war mir der Preis zu hoch, und ich ließ die Mouse zum überteuerten Preis von 49 Euro liegen. Die Arc Mouse liegt aber gut in der Hand, meine Befürchtungen, dass die Mouse "zu hoch" ist und für meine nicht gerade riessengroßen Händen damit zu groß hat sich jedoch nicht bewahrheitet. Die Mouse eignet sich auch ideal als "Reise-Mouse", da man diese zusammklappen kann und es eine Schutzhülle dazu gibt. Ein K.O. Kriterium gibt es aber, und zwar die Daumentaste, die ist zu weit weg positioniert, sodaß man den Daumen sehr weit strecken muss, um die Taste zu erreichen, das ist nicht ideal. Wer eine Reise-Mouse für umd die 40 Euro sucht ist damit Bestens bedient.

Samstag, 1. Mai 2010

Windows Home Server "Vail" - Screenshots

Noch ein paar weitere Screenshots zum neuen HomeServer "Vail". Was mir auf Anhieb gut gefällt ist das Media-Streaming, z.B. MP3:

Das Ganze wird dann in einem neuen Browser angezeigt, und abgespielt. Ziemlich cool!


Aber auch Videos sind kein Problem:


ob ein Musik-Video

oder ein DVD-Rip:


Alles sieht prima aus.


Noch die Startseite eines Home-Server Users:


Tja und selbst der Zugriff über mein iPhone läuft über einen offiziellen Domain-Name wie
https://frei_wählbarere_name.homeserver.com

in einer schönen "Mobile-Variante":


ich kann mir meine MP3-Music anzeigen und streamen lassen:


meine Videos...


und Bilder...


Nicht jeder Mobile-Benutzer kommt in den Genuss der "Mobile-Variante". Microsoft schreibt hierzu:

"If the screen width on your mobile device is wider than 640 pixels, you are automatically directed to the desktop version of the Web site instead of the mobile version of the Web site."

Damit das aber doch geht, legt Euch einfach einen Favoriten in folgender Form ab. Nehmen wir mal an Euer offizieller Homeserver "Domain Name" wäre
https://mietzekatze.homeserver.com/
dann speichert auf Eurem Mobile Phone einfach:
https://mietzekatze.homeserver.com/Remote/m

damit erscheint bedingt durch das /Remote/m die Mobile-Variante (unabhängig von Auflösungen und Endgeräten)

Meine Fazit: "Ein ausgezeichnetes Produkt"


Ein tolles Produkt der neue "Home Server Vail". Mit welchem offiziellen Namen der dann irgendwann rauskommt weiß ich nicht, aber ich hoffe der VK-Preis liegt wie beim Vorgänger bei ca. 100 - 150 Euro.

Für jemanden der zuHause privat einen "eigenen" kleinen Server hosten will, auf dem die Verwandtschaft die Bilder vom Nachwuchs usw. ansehen kann, sehr gelungen. Wenn man dann noch andere Killer-Features des Home-Servers in Betracht zieht, wie z.B. das Online-Backup aller PC´s im Haus dann würde ich sagen, gekauft!