Dienstag, 2. April 2013

Dell XPS 8500 - Leistungsübersicht

Heute endlich ist mein RAM für den XPS 8500 eingetroffen. Zwei Dinge habe ich an dem Dell ge-pimpt, eine 180 GB SSD von Intel und mehr RAM, genaugenommen 32 GB in 4 x 8 GB (mehr geht bei diesem Dell nicht).

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, der Dell schnurrt wie ein Kätzchen, und ich habe endlich mal (gefühlt) genügend RAM. Meine vielen Hyper-V VMs laufen einwandfrei und dank dem Mehr an RAM auch endlich parallel. Brauchen tue ich das natürlich nicht, ist aber schon geil, zu wissen, man könnte wenn man wollte ;-)



Gekauft habe ich den RAM nicht beim Speicherbauer.de wie noch vor ein paar Jahren bei meinem alten XPS. Ich hätte wirklich gern bei www.speicherbauer.de eingekauft, doch es gibt für private Kunden nur noch Vorkasse oder Paypal als Zahlungsart. Vorkasse wollte ich nicht machen, hätte bedeutet dass ich extra zur Bank hätte fahren müssen, da ich seit der Umstellung von PIN+TAN kein Homebanking mehr machen und Paypal verstehe ich nicht, bzw. will damit auch gar nicht bezahlen. Eine Alternative habe ich bei http://www.memoryxxl.net/ gefunden, die haben mir den RAM zum Stückpreis brutto von 56,70 Euro für ein 8 GB Modul verkauft. Cool fand ich die Zahlung per AmazonPayments, d.h. ich hab mich beim Shop direkt mit meinem Amazon-Login angemeldet, und meine Liefer- und Rechnungsdaten bzw. Zahlungsart Kreditkarte war schon ausgewählt. Das macht bestellen einfach! Tags darauf wurde der RAM schon verschickt und traf heute bedingt durch das Osterwochenende bei mir ein. Prima, RAM eingebaut funktioniert tadellos. Etwas trübt den Kauf aber, der Speicher ist nur PC3-10700, beim Speicherbauer hätte ich PC3-12800 bekommen. Naja was solls, ich hab da wohl nicht aufgepasst - mit der Lieferung von Memoryxxl.net bin ich sehr zufrieden.

Montag, 1. April 2013

neuer Dell-PC

Eigentlich ist der Post schon lange überfällig, ich schiebe den mal kurz nach.

Am Freitag 08.02.2013 habe ich mir meinen Dell Desktop-PC für zuHause bestellt - ich habe darüber berichtet: http://sysadminslife.blogspot.de/2013/02/rechnerkauf-erledigt-dell-xps-8500.html

Schon am Montag darauf (11.02.2013) hat Dell den PC an UPS übergeben. Das ist schon wirklich sehr schnell, aber ich habe meinen XPS 8500 so gekauft, wie Dell diesen angeboten hat, d.h. ich habe an der voreingestellten Konfig keine Änderungen durchgeführt.

Schon zwei Tage später (13.02.2013 vormittags) hat UPS den PC bei meinen Nachbarn abgegeben, sodaß ich als ich am abend nach Hause gekommen bin, den PC schon in den ersten Betriebe nehmen konnte ;-) Wirklich easy as Dell mal wieder.

So sehen also die ersten Bilder aus, einmal von Vorne/Seite:



Das Innenleben, zu erkennen die GTX660 mit 1,5 GB RAM, die 2TB Harddisk (die ich um eine SSD als System-Disk erweitere) und die CPU, bzw. die 4 RAM-Slots, von denen zwei mit jeweils 4 GB bestückt sind:

Und nochmals die Rückansicht, auch hier zu erkennen das die GTX660 zwei Slots belegt und 2xDVI, HDMI und Display-Port bereitstellt. 4 x USB 2.0 und 2 x USB 3.0, natürlich LAN.


Der Dell XPS 8500 ist einiges kleiner als mein alter XPS 420, d.h. nicht ganz so hoch und tief, was auch bedeutet, dass der Platz im Gehäuse etwas eng ist (so empfinde ich das). Auch kann ich durch die GTX660 unterhalb der ersten Harddisk keine zweite Harddisk einbauen. Zum Glück steckt die 2 TB Harddisk jedoch in einem Rahmen, der noch Platz für eine weitere Festplatte in 3,5 Zoll Ausführung bietet. Ich konnte hier meine alte 120 GB Intel-SSD einbauen. Intel bringt seine SSD als Boxed-Version (ohne Zubehör) und normal in einer etwas teureren Variante auf den Markt. In der teureren Variante gibts auch Kabel und vorallem ein Blech auf das die SSD in wirklich jedem Gehäuse ob vertikal oder horizontal eingebaut Platz findet. Sehr gut, was Intel da macht.



Das Gehäuse sieht zwar mit weiß an der Seite und vorne schwarz glänzend ganz gut aus, es ist aber natürlich alles Plastik, und das Blech innen bzw. die Rückseite sieht schon sehr dünn bzw. sagen wir´s mal so "günstig" aus. Da sieht mein alter XPS420 deutlich hochwertiger aus, zudem ist dieser deutlich schwerer, und das Blecht macht einen dickeren/stabileren Eindruck. Ich will mich nicht beklagen, die Optik ist zu vernachlässigen, aber bei einem 1000 Euro PC hätte man vielleicht doch gern höherwertige Materialen verbaut, aber das bezahlt heute der normale PC-Kunde nicht mehr. Wäre ein angebissener Apfel auf dem Gehäuse könnte man leicht 500 Euro mehr verlangen und könnte dann natürlich auch höherwertige Materialen verarbeiten.

Für Upgrade-Verrückte ist der Dell XPS 8500 auch nicht geeignet. Ich habe jetzt eine zusätzliche SSD eingebaut, und nächste Woche sollte mein RAM-Upgrade auf 32 GB kommen (4 x 8 GB), das baue ich dann noch ein, und dann wars das auch schon für eine lange Zeit. Evtl. tausche ich die Grafikkarte mal so in 1/1,5 bis 2 Jahren, oder es kommt nochmals ne grössere SSD oder Harddisk (4 TB) aber mehr baue ich wirklich nicht an dem Dell rum.

Somit kann ich den Dell jedoch absolut für die Leute empfehlen, die einen sauberen, stabilen Win8-PC wünschen, und vielleicht 32 GB RAM im Auge haben, die ich eigentlich nur für Hyper-V ausprobieren möchte.

In dieser Konfig habe ich den PC also die ersten 3 Wochen betrieben, zusammen mit Win8. Das solls jetzt erstmal gewesen sein, weitere Infos mit Details zu den ersten Problemen mit Secure-Boot und den damit sehr sehr langen Boot-Zeiten (im Verhältnis zu einem Billig-Dell-Vostro 470 mit in etwa der gleichen Konfig) folgen.