Dienstag, 27. März 2007

Virtualisierung - allerortens

Heute war ich auf einer halbtägigen Info-Veranstaltung zum Thema Exchange 2007 und SharePoint 2007. An für sich ganz nett, es gab allerdings nicht viel Neues für mich zu erfahren, somit hätte ich mir die Veranstaltung auch schenken, und etwas Sinnvolleres machen können, ABER das Interessante an solchen Veranstaltungen ist meiner Meinung nach immer die zwanglose Fachsimplerei mit anderen IT-Leuten. So auch heute.

Die einhellige Meinung zu Exchange 2007 und SharePoint 2007 war nicht sehr postiv, eben weil vieles fehlt bzw. nicht rechtzeitig fertig geworden sind. Als K.O-Kriterium sei nur mal der nichtvorhandene OWA auf die öffentlichen Ordner, bzw. der komplette Wegfall der öffentlichen Ordner in der nachfolgenden Exchange-Version. Zum anderen die nicht unerheblichen Lizenzkosten. Es gibt jetzt mittlerweile sogar zwei CAL`S (Standard und Enterprise) - naja, alles in Allem gibt es eben keine richtigen Killer-Features im neuen Exchange.

Die Gespräche in der Kaffeepause und dam Ende der Veranstaltung waren jedoch mit am Besten. Bei ALLEN IT-Leuten ist das Thema Virtualisierung schon in der Mache, schon lange in-use oder wird für die nächsten Projekte angedacht. Tja die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand. Eine bessere Auslastung der Server, eine unheimliche Vereinfachung von Desaster-Recovery. Wenn ich nur daran denke wie leicht es ist ein Virtuelles Images eines Server zu sichern, anstatt eines wirklichen physikalsichen Server. Auch ist es mir dann mehr oder weniger Wurst wenn ein Blade-Server kaputt ist. Einfach die bestehenden Server-Images auf andere Ressourcen verteilen, und dort weitermachen. Alles kein Problem. Die meisten setzen natürlich auf VMware, doch wir hoffen das Microsoft bald einen gut funktionierenden offiziellen Virtual-Server anbietet.

Nun ich sehe für die Zukunft eigentlich nur noch Virtualisierung - konnte die Führungsebene in meiner Company aber noch nicht richtig überzeugen. Denke mal ich fange mit ein paar kleinen Server-Anwendungen mal an, die nur noch historisch gesehen noch laufen, die zwar laufen müssen, für die aber keine neue Hardware angeschafft wird, wenn es die alte Hardware mal nicht mehr macht.

Alles in Allem bin ich mal gespannt, denke aber das Virtualisierung in ein, zwei Jahre das Normalste der Welt ist (wahrscheinlich auch für normale Home-Power-User).

Sonntag, 25. März 2007

S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl - endlich da !

Die Tage kam das schon seit sehr sehr langer Zeit angekündigte Stalker in den Handel. Ein Grund mal wieder einen dieser Blöd- bwz. Geiz-Märkte zu betreten, da der VK-Preis von Stalker dort wohl am Besten (geizigsten) war. Und tatsächlich für 39,90 konnten wir die deutsche Version von Stalker (laut Verpackung, wäre das die uncut-Fassung), die keine Jugendfreigabe hat kaufen.

Natürlich war ich etwas skeptisch, wie wird wohl dei Grafik sein, wie lässt sich das Spiel spielen und kann es uns in seinen Bann ziehen. Kurzum das Spiel ist sehr gut, die Atmosphäre überzeugt vollends, und die Grafik ist sehr gut. Allderings sollte man einen gut ausgestatteten Rechner haben um das Spiel in hoher Auflösung mit hohen Grafikdetails spielen zu können. (wer kann schon Ruckler gebrauchen, wenn es um töten oder getötet werden geht.). Auf einem P4-3Ghz mit GeForce 6800Ultra konnten wir das Spiel nur in einer 1024x768 Auflösung spielen. Auf meinem Core2Duo (unter XP) mit ATI Radeon 1950XT läuft es mit Maximum-Details in einer schönen 24" TFT tauglichen 1920x1200 Auflösung.

Nun gut anbei zwei Hardcopys aus dem In-Game.

Stalker - Shadow of Chernobyl

Stalker - Shadow of Chernobyl

Mal sehen, wenn ich noch sehenswerte Momente in Stalker erlebe, poste ich vielleicht nochmals den ein oder anderen Screen.

Noch ein paar Worte zur Spiel-Atmosphäre. Eigentlich bin ich ja kein richtiger Gamer mehr. Die Spiele sind mir meistens etwas zu anspruchsvoll, oder zu hektisch (z.B. Call of Duty 3), bzw. wird mir sehr schnell schlecht (z.B. Fear) wenn ich so durch die 3D-Szenen rase (vielleicht bin ich da auch jetzt zu alt, oder mein TFT zu groß). Oder ich sehe mir die Spiele an, sage "ganz nett" und verliere sehr sehr schnell den Spaß. Da müssen schon neue Dinge kommen die mich begeistern (z.B. die Wii mit Wii-Sports ist toll - es macht irrsinnig viel Spaß in einer Gruppe z.B. Golf zu spielen, und dann den Platz mit einem "Birdy" zu verlassen).

ABER Stalker hat mich doch lange an den Bildschirm gefesselt, es gibt natürlich schnelle Momente in denen geschossen, und gestorben wird, dann gibt es aber auch längere Wege die zurückgelegt werden müssen, bei denen man sich quasi ausruhen kann, die Grafik geniessen kann oder den ein oder anderen Mutanten-Hund erschiessen kann.

Fazit: Sehr gute Grafik, sehr gute Atmosphäre - rundum ein sehr gutes Spiel !!

Samstag, 24. März 2007

wzunzip´s command line war vorgestern

Am Samstag musste ich mir bei einem kleineren Kunden mit 4 Rechner unter XP die nur sehr unzureichend funktionierende Sicherung ansehen. Dei war zwar mit TrueImage per Task eingerichtet, hat aber eben nur eine einzige Sicherungs-Generation angelegt, sozusagen die Sicherung immer über die Sicherung gespielt. Auch die einzelnen PC´s waren nicht gesichert.

So kam mir das alte wzunzip Kommando in den Sinn. Ich wollte per Kommandozeilen-Befehl alle wichtigen Dateien und die Outlook-PST-Datei damit sichern. Natürlich ist das wzunzip ein kommerzielles Produkt welches es nur in Verbindung mit Winzip gibt. Da ich aber kein Geld ausgeben wollte kam mir 7zip in den Kopf (http://www.7-zip.org/de/) und siehe da natürlich gibt es bei 7Zip auch eine Option das Ganze per Kommando-Zeile zu steuern.

Ein kleiner Batch, der diesmal in der Autostart - Gruppe schnell alle wichtigen Files aus "Eigene Dateien" sichert und per xcopy auf den Quasi-Server (der vierte PC) schiebt. Dort erstellt nach wie vor True-Image ein Backup und da ich es schätze wenn man von der Sicherung mehrere Generationen hat, wird das True-Image nochmals mittels Cobian Backup (http://www.educ.umu.se/~cobian/cobianbackup.htm) per automatischen Task in mehren Wochen und Monatssicherungen kopiert.

Das wars, damit war mein Job dort (vorerst) beendet und mein geliebtes 7Zip hat sich wiedereinmal als 1.Wahl-Programm gezeigt. Wenn man bedenkt das es natürlich schon lange eine 32bit und 64bit Version davon gibt kann man sagen, das sich hier viele kommerziellen Anbieter von den Jungs die ein oder andere Scheibe abschneiden können.

Nintendo´s Wii - einfach und genial

Endlich konnten wir etwas Zeit abgreifen und die Nintendo-Wii testen. Zum Glück war die Wii in der Videothek unserer Wahl vorhanden, und nach der Hinterlegung einer 200 Euro Kaution durften wir diese auch nach Hause mitnehmen. Zusammen mit einem Extra-Controller (superwichtig !!) und ein paar Spielen.

Die Verkabelung ist sehr einfach (Strom, Infrarot-Leiste und Scart-TV-Kabel - das wars) Im Prinzip hat die Konsole die Abmessungen eines 5 1/4 DVD-Laufwerks, es ist aber noch Platz für einen kleinen Card-Reader und zwei USB-Ports. Sieht aber viel unscheinbarer aus, habe mir das Teil grösser vorgestellt. Nun gut, der Controller ist in den ersten Minuten natürlich gewöhnungsbedürftig, danach kommt man aber gut damit zurecht.

Natürlich mussten wir die Wii-Sports ausprobieren. Hier handelt es sich um eine Handvoll kleiner Games, die aber für den Anfang, um die Steuerung zu lernen sehr gut geeignet sind, und natürlich machen die Spiele in der Gruppe mit mehren Leuten superviel Spaß !!! - Daher ist es auch wichtig, zwei Controller zu haben, so ist z.b. gegenseitiges Boxen bzw. Tennis möglich. Mein Favorit ist Golf, ok, Bowling ist auch sehr gut.

Die Controller haben eine eigene kleine Soundausgabe (macht sich bei Call of Duty 3 sehr gut), und haben natürlich ein Force-Feedback, damit man auch was spürt, wenn man das MG oder die MP bedient. Die Grafik kann natürlich mit einem aktuellen PC, oder der XBOX 360 nicht mithalten, wir finden aber denoch, dass die Grafik ganz in Ordnung ist.

Toll fand ich auch, sich selbst einen Charakter zu erstellen, den man dann vom Aussehen anpassen kann, und der einen dann sozusagen durchs Spiel begleitet. Man kann den Charakter natürlich auch mitnehmen, wenn man einen Freund besucht, der auch eine Wii hat. Das finde ich sehr gelungen.

Insgesamt als Fazit bleibt zu sagen, das die Wii unheimlich viel Spaß macht, und der Preis der Konsole finde ich akzpetabel. Zum Vergleich die Playstation 3 kostet 600 Euro ! (die Playstation 2 hat damals auch 870 DM gekostet).

So kann ich natürlich auch nur den folgenden Werbe-Spot empfehlen, der den Unterschied zwischen der PS3 und der Wii eigentlich klarstellt:

http://www.youtube.com/watch?v=4JUK8p4tgXc

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen !

Freitag, 16. März 2007

Hase und Igel - bzw. DVD-Industrie vs. Slysoft

Heute konnte ich mich in meiner Kantine mal wieder mit eine paar anderen Computer-Geeks unterhalten. Es war Freitag und die Woche lief sozusagen aus, sodaß hierfür genügend Zeit war.


Dabei kam die Unterhaltung auf einen DVD-Abend in der letzten Woche, und zwei neuere deutsche DVD-Verleihfilme. Zum einen, "Das Parfum", und zum anderen "Wer früher stirbt ist länger tot". Beide Filme kenne ich nicht und Sie fallen auch nicht in mein Lieblings-Genre, aber gut. Anscheinend haben beide Verleih-DVD´s mal wieder einen neuartigen Kopierschutz, und einer der Computer-Geeks verzeifelte an jenem Abend, sich jeweils eine Kopie für sein MediaCenter zu ziehen. Somit stand es zu diesem Zeipunkt mal wieder 1:0 für die DVD-Industrie. Doch, und das ist mein Reden, natürlich ist die Kopierszene nicht blöde und über kurz oder lang ist, wie gesagt meiner Meinung nach, jeder Kopierschutz zu umgehen. So auch natürlich dieser Neue laut Slysoft "really bad protection". Schon ein paar Tage nachdem "Das Parfum" das Licht der Welt auf DVD erblickte, gab es natürlich eine neue AnyDVD Version. In der Changelog liest sich das folgendermaßen:






OK, damit stand es wohl wieder 1:1 im ewigen Hase und Igel-Spiel. Der andere Geek konnte den erfolgreichen Copy der Filme auch bestätigen. Nur aus Spaß an der Sache hat er sich wohl gestern beide DVD´s ausgeliehen und mittels neuer AnyDVD-Version auf Harddisk "gesichert".


Und die Moral vom heutigen Blog-Eintrag: Warum, und das muss fett geschrieben werden, WARUM tut sich die Industrie das an, normale ehrliche Kunden leihen oder kaufen sich die DVD, und haben evtl. Probleme diese abzuspielen, weil so eine DVD überhaupt nicht mehr dem DVD-Standard wie er mal definiert worden war entspricht, und sind verärgert. Und die, in den Augen der Industrie "bösen" Raubkopierer hält ein Kopierschutz eh nicht lange auf, das ist sozusagen nur eine Art Anreiz, quasi eine Sport-Competition.


Das Einzigste worauf die Industrie Stolz sein darf, ist die Tatsache nun mit diesen beiden Titeln für immer und ewig im Changelog eines Programmes einer Softwareschmiede zu stehen, die wohl aus rechtlichen Gründen ihren Firmensitz in Antigua hat/haben wird.

Sonntag, 11. März 2007

nochmals Vista 64bit auf Core2Duo und Asrock

Tja, gestern kam ich endlich dazu mein Hauptsystem gegen ein aktuelles Core2Duo auszutauschen. Als Default-Test habe ich natürlich sofort die 64bit Ultimate Version von Vista installiert, da das Board wie schon einmal von mir in einem Post erwähnt extra für Vista ausgegeben wird.


Und ich muss als Fazit sagen, Vista 64bit läuft auf dieser Kombination sehr schnell, quasi so schnell wie auf meinem alten 2,5 Celeron XP lief. Keine Hänger der 64Bit Version, wie gesagt sehr schnell, und vorallem sehr stabil, soll heißen ich habe bis jetzt keine Fehler und auch in der Zuverlässigkeitsüberwachung herrscht gähnende Leere soll heißen keine Fehlereinträge.

Für das Asrock 4CoreDual-VSTA Board sind keine Treiber notwendig, alles wurde perfekt erkannt und eingebunden. Der einzigste Kritikpunkt war, das ich zwar nach der Vista-Installation mein 5.1 Creative Megaworks THX Soundsystem testen konnte (alle Lautsprecher konnten angesprochen werden), ich aber in der Wiedergabe von MP3´s keinen Surround Sound hatte. Ein Update von der Realtek Seite (auf die Version 1.61) und mein "Realtek High Definition Sound" konnte dank Lautsprecherauffüllung meine geliebten MP3´s wieder in gewohnter "Fülle" wiedergeben. Und ich vermisse meine Creative Audigy 2 überhaupt nicht mehr...., da der Sound des auf dem Board befindlichen Chips für mich mehr als ausreichend ist.



Somit fällt mein derzeitiges Fazit für den Gebrauch von Vista folgendermaßen aus:

  1. neue Hardware kaufen
  2. weitere neue Hardware kaufen
  3. und nochmals neue Hardware kaufen

Ich würde folgende Minimal-Anforderungen , um flüssig (wie bisher gewohnt) unter Vista arbeiten zu können:

  1. Core2Duo CPU ab 2.13
  2. 2 GB Arbeitsspeicher (kann auch DDR1 Speicher sein)
  3. gutes Vista-Board
  4. keine externe Soundkarte a la Creative Audigy, X-FI usw.
  5. aktuelle (neue und gute) Grafikkarte

Auf einem alten Celeron, Pentium 4 oder Pentium D System würde ich kein Update auf Vista empfehlen. Für solche Systeme einfach XP weiterlaufen-lassen.

Insgesamt hoffe ich das in Zukunft weitere Boards auf den Markt kommen, die besser unter vista laufen und die Möglichkeiten eine ganze Latte höher hängen (z.B. mehr als 4 GB Speicher verwalten können).

Für 2008 wünsche ich mir eine CPU mit mindestens 8 Kernen, 16 - 24 GB Haupt-Speicher, Terrabyte-Festplatten und viel mehr 64-bit Software. Vista hat, wie mir scheint damit keine Probleme, es läuft umso besser je mehr Leistung die darunterliegende Hardware bietet...

Fein, fein, jetzt muss ich auf meiner neuen Hardware aber gleich nochmals XP installieren und sehen wieviele FPS Doom & Co mit meiner neuen GeCube X1950XT haben...

Mittwoch, 7. März 2007

Outlook 2007 - meine neue Hassliebe ?!

Heute durfte ich ich eine Office 2007 Basic Installation vornehmen. Im Basic Paket befindet sich Outlook, Word und Excel. Schön und gut. Die Installation dauert auf einem schon etwas in die Jahre gekommenen Celeron Rechner unter XP mit 512 MB lange!

Nachdem das neue "viel bessere" Office auf dem Rechner war staunte ich nicht schlecht im Posteingang keine Elemente vorzufinden ?! (in einem Exchange-Postfach)- Obwohl in der Orderliste hinter Posteingang in Klammer die Zahl der ungelesenen Emails bei knapp 100 lag, hatte ich keine Anzeige. Die neue Suche im Posteingang Ordner brachte wenn ich etwas Suchte ein Ergebnis, nur in der Normal-Ansicht des Ordners sah ich keine Email. Das liegt vermutlich an irgendeiner gespeicherten Ansicht, da die Emails natürlich noch im Exchange-Postfach lagen und ein Blick mit Outlook 2000 bzw. 2003 das auch bestätigte, nur das neue "vielfach verbesserte" Outlook 2007 wollte nicht so wie ich wollte.

Diverse bekannte und geliebte Outlook - Schalter wie:
outlook.exe /cleanviews
outlook.exe /cleanfinders
outlook.exe /resetfolders
outlook.exe /safe

brachte keine Besserung und so entschloß ich mich (die Office 2007 Basic Aktivierung war ja schon übers Internet durchgeführt) zu einem Deinstall (der natürlich auch wieder eine kleine Ewigkeit dauert). Jetzt läuft auf dem "alten" PC wieder ein Office 2003 mit einem funktionierenden Outlook 2003.

Wenn hier jemand für mich einen Tipp hat, was das für ein Fehler war, bzw. wie man diesen behebt, würde ich mich freuen, ansonsten muss ich mir für einen großen Rollout von Office 2007 Basic etwas überlegen..

Aber wie war es bisher - am Anfang gefiel mir noch nie eine Office Version auf Anhieb, und am Ende des Lebenszyklus einer Office Version, wenn das neue Office kommt, trauer ich dann der alten Version nach...

P.S. Obwohl - es wird wohl eine Weile dauern bis ich mich an die neue Suchfunktion (auch die Windows Desktop Suche) gewöhnt habe. Die alten Outlook Suchfenster per Rechtsklick und Suchen (ohne den Ordner zu öffnen) fand ich toll und sehr hilfreich, und diese Funktion fehlt mir doch im Moment am Meisten...)

Dienstag, 6. März 2007

Dokumentation in der IT - macht anscheiend niemand ?!

Ja ich weiß das ist nicht das Lieblingskind von allen die sich in der Branche tummeln, erst heute war ich bei einem neuen Kunden von mir der eigentlich eine kleine Standardkonfiguration hat:

4 PC´s (kein Server, einer der PC´s läuft sozusagen als "Server" und stellt das ein oder andere Share zur Verfügung)
alle PC´s laufen mit XP, das Backup läuft so "irgendwie" mit Acronis TrueImage 9.0 (auf jedem Rechner) mehr schlecht als recht, bzw. am "Server" mit einer USBDISK. Jeder PC hat ein POP3-Konto und holt seine Emails per Outlook POP3 ab und versendet diese auch, und auf der Domain gibt es auch eine Webseite. Die PC´s sind per Switch verkabelt und geben über einen Teledat Router von T-Com per DSL ins Netz
==> Also nichts Dramatisches, aber jetzt kommt´s.
  • Es gibt überhaupt keine Doku, weder wie die Webseite verwaltet wird (Login), noch einen Login um die POP3-Konten zu verwalten.
  • Das DSL-T-Online Login und das Router-Passwort sind irgendwie wild ins Router-Handbuch "gekrizelt", und können nur erraten werden.
  • Die Acronis-Sicherung meldet schon seit 3 Monaten Fehler auf die niemand reagiert (die Sicherung läuft auf die USB-Disk, und es gibt nur eine Generation der Sicherung -wie toll). Außerdem sind natürlich nur ein paar Verzeichnisse in die Sicherung aufgenommen. Neu angelegte Verzeichnisse werden natürlich damit nicht automatisch mitgesichert.
  • Natürlich steht die USB-Disk in unmittelbarer Nähe zum "Server" - also kein Problem wenn mal was mit dem "Server" passiert wird es die USB-Disk sicher überleben!
  • Keine Dokumentation über Rechnernamen, IP-Adressen der PC´s, Drucker usw. (das ist nicht schlimm - aber hey was soll das ?!)
  • Supekomplizierte Partitionierung der Rechner (1 Platte - 4 Partition, eine System-Partition, eine Daten-Partition, eine Backup-Partition ?! - und eine Factory-Recovery-Partition). Acronis sichert natürlich irgendwelche Daten in die Backup-Partition - da liegen schon gute 50 - 60 Datensicherungen. Das geht wahrscheinlich solange gut bis die Platte voll ist. Auch ist es natürlich toll eine Sicherung sozsuagen "auf sich selbst zu machen".

Und die Installation der Rechner, Verkabelung des Netzwerkes, Installation DSL usw. hat eine eingetragene, offizielle EDV-Firma gemacht ?! - da frage ich mich was das soll ? - Mir ist schon klar das eine Doku von den Inhaber nicht "verstanden" wird, aber woe soll sich jemals wieder jemand in diesem Verhau auskennen ?
Ich brauche schon Stunden den EDV-Menschen dieser Firma ans Telefon zu bekommen, und mit Ihm die Passwörter "durchzuraten", manche bleiben wohl für immer verschollen (DSL-Login), bzw. andere müssen neu vergeben werden (POP3-Passwörter - weil sich die niemand notiert hat)
Es wird mich wahrscheinlich nochmals Stunden kosten die Backup-Strategie von dem Menschen zu verstehen und "zu Ende zu denken".

Daher die allgemeine Frage: Ist es zuviel verlangt von den Firmen am Ende eines solchen Ersausrüstung-Projektes (Installation eines Netzwerkes) eine Doku zu verlangen, sodaß sich damit ein anderer Mensch auf Anhieb zurechtfindet, und somit die "Wartung" des Netzes übernehmen kann ?

Fragen über Fragen...

Ich gehe immer so vor, das ich alle Logins aufschreibe, ausdrucke und in einen EDV-Ordner ablege, da gehönren natürlich auch die Zugangsdaten für das DSL rein, eine Beschreibung der Backup-Strategie, LizenzCodes der Software usw. usw. - damit das jederzeit jemand anders übernehmen kann, wenn die Auftraggeber nicht mehr mit mir zufrieden sind - komischerweise ist das aber noch nie der Fall gegeben, d.h. entweder bin ich konkurrenzlos günstig (das sollte mir zu denken geben !) oder die Auftraggeber sind mit der Arbeit die ich abliefere einfach zufrieden.

Montag, 5. März 2007

Symbolische Links unter Windows

Alle die schon mit Linux gearbeitet haben wissen den Nutzen von symbolische Links überaus zu schätzen. Unter Windows ist das Ganze nicht so einfach, klar hier gibt es natürlich auch Verknüpfungen, aber Verknüpfungen sind keine Links.

Erst heute wollte ich für einige Anwender ein einziges Windows-Share einrichten, das verschiedene Verzeichnisse von unterschiedlichen Platten vereint. Hierfür gibt es vielfältige Gründe. In meinem konkreten Fall gibt es ein großes Image-Storage welches auf 4 x 500 GB Festplatten verteilt ist. Die Platten sind alle einzeln und somit nicht als dynamisches Volume zusammengefasst.

NTFS unterstützt zwar symbolische Links (dort heißt das Junction Points) aber es gibt von Haus aus kein Tool welches sofort zur Verfügung steht. Es gibt diverse Programme von Drittanbietern, die diese Lücke schließen (Microsoft bietet selbst z.B. linkd aus dem Windows 2003 Resource Kit Tools an). Ich bevorzuge aber ein kleines smartes Tool (Junction) von den Sysinternals-Leuten die mittlerweile Ihre endgültige Heimat auch bei Microsoft haben:

http://www.microsoft.com/technet/sysinternals/Utilities/Junction.mspx

Das Programm ist einfach aus der cmd-Box anzuwenden, tut seinen Dienst, und meine Anwender sind zufrieden, Ihre Bilder gleich Terrabyte-weise unter einem Share zu finden.

Syntax: junction c:\dvd\volume_f f:\dvd

Damit wird im Order c:\dvd das Verzeichnis volume_f angelegt. Alles was sich nun unter f:\dvd befindet wird in den Order c:\dvd\volume_f angzeigt.

Sonntag, 4. März 2007

Dell Precision 390 Workstation

Gestern abend und Nacht stand noch die Installation von einigen Dell Precision 390 Workstation auf meinem Arbeitsplan. Insgesamt bin ich natürlich ein großer Fan von Michael Dell und seinen Produkten, daher hat mein Kunde auch auf meine Empfehlung bei Dell gekauft. Ich kannte die Precision Workstation vorher nicht, nach der Installation dieser kleinesten Maschinen der Precision Reihe bin ich aber voll überzeugt. Kurz die nackten Daten der Maschinen

Core2Duo CPU 2.13 Ghz
2 GB DDR 533 Speicher
superschnelle 320 GB SAS Festplatte
NVIDIA Quadro FX550 Grafik


Als Betriebssystem kommt XP SP2 zum Einsatz, da die Maschinen als CAD-Maschinen laufen. Insgesamt kann ich sagen, das das in dieser Kombination eine super-schnelle Workstation ist. Anwendungen öffnen sich im Bruchteil einer Sekunde und selbst Archicad 9 startet in ein paar Sekunden. Eine unbedingte Empfehlung für Leute die eine richtige Workstation brauchen und nicht nur einen Desktop wie in jeder Blöd- oder Geiz-Markt anbietet...

So geht ein etwas stressiges Wochenende zu Ende und ich schreibe meine Posts immer noch auf einer 2,5 Celeron Maschine mit Radeon 9800 Pro Grafik und 3 GB Arbeits-Speicher. Und meine neue Radeon X1950XT (certified for Vista) Grafikkarte liegt noch original-verpackt neben mir auf dem Schreibtisch, und ruft mir leise zu "Benutze MICH und SPIEL mit Mir..." - (S.T.A.L.K.E.R - 3 week to go)

IRONIE AN:
p.s. ein selbstloser Killerspiel-Selbstversuch folgt natürlich. Ich hoffe natürlich das es vorher noch einen Post hierzu gibt, und der unweigerlich Amoklauf von Killerspiel-Spielern (den viele bekannte Politiker hier sehen), dem nicht zuvor-kommt.
IRONIE AUS

Windows Home Server und andere Kleinigkeiten...

Tja heute sollte eigentlich der Windows Home Server Test laufen, dazu gab es wie schon gesagt ein weiteres halbes Terrabyte an Festplattenkapazität, da der Server ja wie behauptet wird, mit großen Platten umgehen kann, und das auch gerne mag! - Nun gut das extra hierfür gekaufte Gehäuse mit 11 (!) 5.25 Einschüben von Coolermaster überzeugt, nur leider haben wir eine alte 478 Pentium4 2Ghz als Grundlage für den Server verwendet. Leider deswegen, weil wohl niemand mehr von uns so richtig wusste wie ein 478 CPU-Kühler auf dem Board festgemacht wird. Ein erstes Booten lief noch gut, der anschließende Reset (weil ein paar Platten falsch gejumpert waren) brachte jedoch nur noch einen schwarzen Screen (was ist jetzt wohl kaputt) - Rätselraten (bestimmt das blöde alte Asrock Board, oder doch vielleicht die alte AGP Karte die Volt-technisch vielleicht nicht in den AGP Slot passt ?). Am Ende stellten wir fest das der CPU-Kühler sehr "lose" sitzt, und ein Austausch der CPU in ein anders Board hatte nur noch "Feuerwehr-artige Töne des PC-Speaker" zu Folge.
=> OK, Fazit, die CPU ist kaputt, und jetzt nur noch als Schmuckstück, Briefbeschwerer oder Dergleichen zu Verwenden. (oder man kann sie sich natürlich in den Arsch stecken).

Hmm. so mussten wir etwas um-disponieren, und nach einstimmigen Beschluß musste die neue Core2Duo CPU und das 4CoreDual-VSTA Asrock Board für den Home-Server herhalten (damit kann ich jetzt also nächste Woche keinen Post machen wie Vista unter dem Board läuft, da ich mir wohl erst in ein paar Tagen ein Ersatz-Exemplar des Board kaufen kann).

Fakt war, das mal wieder viel-zu-viel Zeit für den Aufbau des Servers daraufging und wenig Zeit für das eigentlich Geplante (den Windows Home Server) übrigblieb.

Zu allem Übel wurde ich dann Samstag nachmittag zur Installation von einer Handvoll Dell Precision 390 Workstation´s (geile Maschinen !) abgezogen, und kann somit groß keine Erfahrungen schildern.

Windows Home Server baut technisch auf dem Windows 2003 Server auf, bietet eine sehr einfach gehaltene Oberfläche und verwaltet den Plattenplatz ohne Laufwerksbuchstaben (toll). Es können einfach User erstellt werden und pro Share kann eingestellt werden ob read-only, write usw. Gleichzeitig bietet der Home-Server die Möglichkeit andere Clients (zB. Vista oder XP) zu backupen. Mittels Recovery-CD (im Lieferumfang des Home-Server) kann sozusagen der Client vom Home-Server herstellt werden. Diese Funktion finde ich sehr interessant, spart man sich so das Backup mittels Ghost oder Acronis True-Image, da das Backup Online läuft.

Mal sehen wann ich Zeit finde ein paar Hardcopy´s zu posten. Insgesamt aber ein interessantes Produkt (dem wir aber noch Zeit zur Reife wünschen). Wir hoffen das es bis zur Marktreife noch ein paar weitere Killer-Features gibt, die einen Einsatz des Home-Server´s als "Must-Have" rechtfertigen.

Freitag, 2. März 2007

Vista Alternativmedien von Systembuilder-Versionen bestellen

Heute Freitag, habe ich meine Computer-Teile-Einkäufe in der Münchner Elektronik-Meile der Schillerstrasse für den morgigen Samstag geplant, da diverse Sachen anstehen, zum Einen der Bau eines neuen PC´s für mich (mein jetziger in die Jahre gekommener Celeron, läuft trotz Speicherausbau auf 3 GB unter Vista 32-bit nicht zufriedenstellend, bzw. soll heißen nicht so flott wie unter dem ebenfalls in die Jahre bekommenen Windows XP, und da selbst ein anderer Mieter im Haus "Ey hast Du auch Pentium D" einen wohl besseren 3D-Mark Wert als ich besitzt, war es an der Zeit das zu ändern). Zum anderen musste ein weiteres halbes Terra-Byte für den Test des Windows Home Servers´s am Samstag gekauft werden.

Auf meiner Einkaufsliste stand neben anderen Zeug auch eine Core2Duo CPU, und ein spezielles Vista Board von ASRock (4CoreDual-VSTA). Damit hoffe ich meine alte AGP-Grafikkarte, meinen alten DDR1-Speicher auf einem für Vista optimierten Board zum (perfomanten) Laufen zu bringen.

Dazu benötige ich um zum eigentlichen Post zu kommen natürlich eine 64-Bit Version von Vista. Ich habe mir ja günstig eine 32-Bit Version Systembuilder Version gekauft, die natürlich kein Medium für eine 64-Bit Version beeinhaltet. Um so toller ist es, das die 64-Bit DVD bei Microsoft für ein paar Euro unter:
www.microsoft.com/windowsvista/1031/ordermedia/de-de/default.mspx

nachbestellt werden kann. Als Nachweis muss einfach der eigene Key für die 32-Bit Systembuilder Version eingegeben werden, und die Bestellung wird akzeptiert. NATÜRLICH kann mit dem Vista-Key von jeder 32-Bit Systembuilder-Version auch die 64-Bit Version installiert werden. So kann man heute noch die 32-Bit Version fahren und später im Jahr mit neuer Hardware (die für Vista auch notwendig ist) auf dei 64-Bit Version upgraden. Vielleicht sind dann (später im Jahr) auch vernünftige Treiber von Nvidia und Co. verfügbar. Einfach superschlampig was sich manche Hersteller erlauben. Es kommt mir so vor als ob die Hersteller wirklich überrrascht waren, als Microsoft Vista Ende Januar 2007 den Endkunden angeboten hat. Vielleicht dachten die Bosse von Nvidia das Vista wohl erst Ende 2007 herauskommt, aber vermutlich glauben die gleichen Leute auch an Jesus, den Weihnachtsmann oder andere Fabelwesen. Fakt ist die Treiber von Nvidia sind absoluter Bullshit !!! (Gut das ich kurz nach Erscheinen der 6600GT auf ATI umgestiegen bin. Hier gibt es wenigstens Treiber).

Sobald es erste Erfahrungen mit dem ASROCK Vista Board und der Core-2Duo CPU gibt, gibt es natürlich ein Post dazu...