Sonntag, 4. März 2007

Windows Home Server und andere Kleinigkeiten...

Tja heute sollte eigentlich der Windows Home Server Test laufen, dazu gab es wie schon gesagt ein weiteres halbes Terrabyte an Festplattenkapazität, da der Server ja wie behauptet wird, mit großen Platten umgehen kann, und das auch gerne mag! - Nun gut das extra hierfür gekaufte Gehäuse mit 11 (!) 5.25 Einschüben von Coolermaster überzeugt, nur leider haben wir eine alte 478 Pentium4 2Ghz als Grundlage für den Server verwendet. Leider deswegen, weil wohl niemand mehr von uns so richtig wusste wie ein 478 CPU-Kühler auf dem Board festgemacht wird. Ein erstes Booten lief noch gut, der anschließende Reset (weil ein paar Platten falsch gejumpert waren) brachte jedoch nur noch einen schwarzen Screen (was ist jetzt wohl kaputt) - Rätselraten (bestimmt das blöde alte Asrock Board, oder doch vielleicht die alte AGP Karte die Volt-technisch vielleicht nicht in den AGP Slot passt ?). Am Ende stellten wir fest das der CPU-Kühler sehr "lose" sitzt, und ein Austausch der CPU in ein anders Board hatte nur noch "Feuerwehr-artige Töne des PC-Speaker" zu Folge.
=> OK, Fazit, die CPU ist kaputt, und jetzt nur noch als Schmuckstück, Briefbeschwerer oder Dergleichen zu Verwenden. (oder man kann sie sich natürlich in den Arsch stecken).

Hmm. so mussten wir etwas um-disponieren, und nach einstimmigen Beschluß musste die neue Core2Duo CPU und das 4CoreDual-VSTA Asrock Board für den Home-Server herhalten (damit kann ich jetzt also nächste Woche keinen Post machen wie Vista unter dem Board läuft, da ich mir wohl erst in ein paar Tagen ein Ersatz-Exemplar des Board kaufen kann).

Fakt war, das mal wieder viel-zu-viel Zeit für den Aufbau des Servers daraufging und wenig Zeit für das eigentlich Geplante (den Windows Home Server) übrigblieb.

Zu allem Übel wurde ich dann Samstag nachmittag zur Installation von einer Handvoll Dell Precision 390 Workstation´s (geile Maschinen !) abgezogen, und kann somit groß keine Erfahrungen schildern.

Windows Home Server baut technisch auf dem Windows 2003 Server auf, bietet eine sehr einfach gehaltene Oberfläche und verwaltet den Plattenplatz ohne Laufwerksbuchstaben (toll). Es können einfach User erstellt werden und pro Share kann eingestellt werden ob read-only, write usw. Gleichzeitig bietet der Home-Server die Möglichkeit andere Clients (zB. Vista oder XP) zu backupen. Mittels Recovery-CD (im Lieferumfang des Home-Server) kann sozusagen der Client vom Home-Server herstellt werden. Diese Funktion finde ich sehr interessant, spart man sich so das Backup mittels Ghost oder Acronis True-Image, da das Backup Online läuft.

Mal sehen wann ich Zeit finde ein paar Hardcopy´s zu posten. Insgesamt aber ein interessantes Produkt (dem wir aber noch Zeit zur Reife wünschen). Wir hoffen das es bis zur Marktreife noch ein paar weitere Killer-Features gibt, die einen Einsatz des Home-Server´s als "Must-Have" rechtfertigen.

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