Montag, 5. März 2007

Symbolische Links unter Windows

Alle die schon mit Linux gearbeitet haben wissen den Nutzen von symbolische Links überaus zu schätzen. Unter Windows ist das Ganze nicht so einfach, klar hier gibt es natürlich auch Verknüpfungen, aber Verknüpfungen sind keine Links.

Erst heute wollte ich für einige Anwender ein einziges Windows-Share einrichten, das verschiedene Verzeichnisse von unterschiedlichen Platten vereint. Hierfür gibt es vielfältige Gründe. In meinem konkreten Fall gibt es ein großes Image-Storage welches auf 4 x 500 GB Festplatten verteilt ist. Die Platten sind alle einzeln und somit nicht als dynamisches Volume zusammengefasst.

NTFS unterstützt zwar symbolische Links (dort heißt das Junction Points) aber es gibt von Haus aus kein Tool welches sofort zur Verfügung steht. Es gibt diverse Programme von Drittanbietern, die diese Lücke schließen (Microsoft bietet selbst z.B. linkd aus dem Windows 2003 Resource Kit Tools an). Ich bevorzuge aber ein kleines smartes Tool (Junction) von den Sysinternals-Leuten die mittlerweile Ihre endgültige Heimat auch bei Microsoft haben:

http://www.microsoft.com/technet/sysinternals/Utilities/Junction.mspx

Das Programm ist einfach aus der cmd-Box anzuwenden, tut seinen Dienst, und meine Anwender sind zufrieden, Ihre Bilder gleich Terrabyte-weise unter einem Share zu finden.

Syntax: junction c:\dvd\volume_f f:\dvd

Damit wird im Order c:\dvd das Verzeichnis volume_f angelegt. Alles was sich nun unter f:\dvd befindet wird in den Order c:\dvd\volume_f angzeigt.

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